Freitag, 31. Juli 2009

Buchradar

Der Schweizer Verlag Kein & Aber bietet Buchhandlungen einen Service, der es iPhone-BesitzerInnen ermöglicht, Buchhandlungen in ihrer Nähe ausfindig zu machen. Ab August können sich die Buchhandlungen mit Photo und Beschreibung präsentieren. Die Einträge sind editierbar - man kann also auch Veranstaltungen für iPhone-NutzerInnen sichtbar machen!

Der Service ist ab Anfang August verfügbar - vor allem Touristen werden dann in den Laden strömen!



Den Hinweis darauf verdanke ich dem Börsenblatt.

Mittwoch, 29. Juli 2009

Kochkurs auf dem Landwerthof *update*



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Als kleines Schmeckerchen (wie passend!) bietet Matthias, der das Ganze organisiert, an, daß die gewinnende KöchIn gegen eine andere gewonnen habende KöchIn ankochen und einen Präsentkorb von unserem Till (Backhaus) gewinnen kann - alles voll öko, natürlich!

*update*

Matthias hat das mit Tills Korb noch ein wenig erläutert:

Am 30.8.09 von 10-18 Uhr findet die "Bioerleben" in Rostock-Warnemünde statt. Dort gibt's einen Biomarkt, es wird Show-gekocht, Ballett getanzt, Jazz und Swinging Barock gespielt, Mode geschaut. Kinder können auf dem Kinder-Strandbauernhof ihre Erfahrungen machen oder beim Kinderkochen.
Außerdem gibt es - und jetzt wird's interessant! - ein BiohobbyköchInnenduell. Eine der KöchInnen wird bei dem Kochseminar im Landwerthof in Stahlbrode gekürt. Diese tritt auf der Bioerleben gegen den oder die Qualifizierte(n) eines Kochseminars vom Gut Gremmelin an. Die SiegerIn dieses Duells erhält einen üppigen Korb mit Bioprodukten, der vom Minister Backhaus höchst persönlich zusammengestellt wurde. Also auf jeden Fall eine interessante Sache!

Dienstag, 28. Juli 2009

Koeppen-Ausstellung im Koeppen-Haus


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Kunst im, nicht vor Gericht - im Amtsgericht Greifswald



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Burkhard Szymanski: Rote Pumps und schwarze Katzen - Collagen und Zeichnungen. Ausstellung vom 12.8.-6.11.2009 im Amts- und Finanzgericht Greifswald, Lange Straße 2a

Sonntag, 26. Juli 2009

Sammler und Antiquariate in Zeiten des Internets




Obiges Bild stammt aus einem ausgesprochen lesenswerten Artikel von Geert de Kuyper. Den Hinweis darauf verdanke ich dem genauso lesenswerten Antiquariats-Blog von Meyer-Berlin.

Freitag, 24. Juli 2009

Neue Ausgabe der Literaturzeitschrift BELLA triste erschienen



Liebe Leserinnen und Leser,

pünktlich zum Urlaubsbeginn ist soeben die diesjährige Sommerausgabe der Literaturzeitschrift BELLA triste erschienen! Auf dem Balkon oder anderswo lassen sich darin Beiträge der folgenden Autorinnen und Autoren entdecken:

prosa und lyrik
° Stefan Mesch
°° Susanne Heinrich
°°° Nadja Wünsche
°°°° Tobias Hipp
°°°°° Jo Lendle
°°°°°° Simone Kornappel
°°°°°°° Martin Lechner
°°°°°°°° Kay Steinke
cut
°°°°°°°°° Mara Genschel
phon
°°°°°°°°°° Jenny Erpenbeck
pool
°°°°°°°°°°° Michael Stauffer
°°°°°°°°°°°° Sandro Zanetti
°°°°°°°°°°°°° Kai Weyand
°°°°°°°°°°°°°° Jörg Albrecht
lux
°°°°°°°°°°°°°°° Mirko Bonné


Außerdem: Illustrationen und ein Plakatumschlag von Friedemann Bochow.

Bestellungen nehmen wir gerne unter www.bellatriste.de entgegen.

Endlose sommerliche Lesetage wünscht sich und Ihnen Ihre Redaktion BELLA triste




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BELLA triste
Zeitschrift für junge Literatur
Moltkestr. 64
31135 Hildesheim

www.bellatriste.de
www.myspace.com/bellatriste

Russen I

Viktor Jerofejew: Russische Apokalypse. Aus dem Russischen von Beate Rausch. Berlin Verlag 2009. 254 S., 8°. ISBN 9783-8270-0711-7. EUR 22,00



Die bis in die Gegenwart reichende (die russische Originalausgabe erschien 2006) Sammlung von Essays weist eine hohe Kohärenz von Schilderung und Geschildertem auf, wenn denn das heutige Rußland so ist, wie von Jerofejew geschildert (eigene Anschauung habe ich leider nicht).

In hektischer Sprache schildert Jerofejew aufgeregte Zeiten, eine Gesellschaft, die ihren Mittelpunkt verloren hat. Er spricht selten von Individuen, es sei denn, sie stünden als Politiker oder Künstler für größere Zusammenhänge. Sehr apodiktisch formuliert bleibt dem Leser kaum Raum zum Luftholen, Nachdenken, Urteile Prüfen. Vom Privaten als neuem Lebensziel des Individuums über "Mat", die Umgangs- bzw. Fluchsprache Rußlands, Geld, Literatur, Frauen, Mode bis zum Kreml und seinen "Bewohnern" geht der Parforceritt durch die russische Gegenwart.

Zum Glück schließt das Buch mit einer "Kritik der russischen Apokalypse" und einem Personen-Glossar, sonst wüßte man nicht, daß man bald wieder zu Atem kommen kann.

Ich werde bei den Menschen, die alles wissen und kennen, über alles ein abgeschlossenes Urteil haben, und die atemlos aus einer Überfülle von Phänomenen schöpfen, immer ganz nervös...

Donnerstag, 23. Juli 2009

Pommern - Zeitschrift für Kultur und Geschichte...

... gerade ausgeliefert und käuflich zu erwerben!



Informationsbohème

23.07.2009
Lesetipp aus dem Börsenblatt für den deutschen Buchhandel:

Querleser auf dem Vormarsch

Das klassische Lesen wird zum Privileg "einer mit Zeit und Ruhe luxuriös ausgestatteten Informationsbohème". Das vermutet GEO-Autorin Johanna Romberg, die für das Magazin die Titelgeschichte der August-Ausgabe zum Thema "Wie werden wir morgen lesen?" recherchiert hat.

[...]

Ein weniger "erlebnis- als ergebnisorientiertes Lesen" sieht GEO auf dem Vormarsch. Tribut an die Erfordernisse einer "Informationsgesellschaft", deren Mitglieder sich täglich durch Datenmassen und E-Mail-Fluten pflügen müssen - und dabei zu Querlesern werden, deren Augen Texte nur noch nach Schlüsselwörtern scannen. [...] Zugleich aber zitiert sie Experten wie den Germanisten und Politologen Michael Giesecke, der von einer Glorifizierung des Buches Abstand nimmt und es in unserer "kommunikativen Welt" nicht mehr als notwendiges Leitmedium begreift.



Michael Giesecke hat sein Projekt "Mythen der Buchkultur" ausführlich hier beschrieben. Von dieser site stammt auch das obige Photo.

Mittwoch, 22. Juli 2009

Dienstag, 21. Juli 2009

Amour fou

Szilárd Rubin: Kurze Geschichte von der ewigen Liebe, Rowohlt Berlin 2009. 220 S., Pp. ISBN 978-3-87134-631-6, EUR17,90



Ungarn in den ersten Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg zwischen bourgeoiser Vergangenheit und realsozialistischer Zukunft. Und genauso ist Attila, genannt Till, der Held der Geschichte: Aus kleinbürgerlichen Verhältnissen stammend (seine Großmutter ernährt und kleidet ihn während seines später abgebrochenen Studiums durch den Betrieb eines Marktstandes) ruft er beim Einmarsch der sowjetischen Truppen die Revolution aus, gleichzeitig zeigt ihm seine aus großbürgerlichen Verhältnissen stammende Geliebte Orsolya, "wie man mit Messer und Gabel ist", wie er später, rückschauend, erzählt. Er selbst gehört in der Folge der eher regimefernen Bohème an, sie studiert Pharmakologie, aus Familientradition: Die Apotheke der Familie Carletter (deutschstämmige "Schwaben" aus dem Elsaß) wird mal enteignet, dann wieder von der Familie betrieben, wieder enteignet - Orsolya arbeitet am Ende in einer "Dorfapotheke", ehe sie einen Bonzen heiratet und als Gattin dem Gesandten nach Ulan-Bator folgt.

Aber ich greife vor: Der Roman wurde 1963 in Ungarn publiziert. Wäre er etwas eher übersetzt worden und in Deutschland erschienen, hätte ich in meinem früheren Leben im ehemaligen Westen viele Ungarn, die es bis an die holländische Grenze verschlagen hat, besser verstanden. Mit wenigen skizzenhaften Strichen, also ohne sich in für "Ausländer" und "Spätgeborene" unverständliche Details zu verlieren, zeichnet er ein Bild Ungarns von Mitte der Vierziger bis Ende der Fünfziger des vergangenen Jahrhunderts. In einem Vorgriff auf das Jahr 1976 sieht er seine Geliebte nach Ulan-Bator fliegen.

Und das ist der zweite Vorzug dieses Buches: Es schildert die Geschichte einer wahren amour fou - unerfüllt, verrückt, leidenschaftlich bis zum wirklichen Leiden. Diese Schilderung braucht keinen Vergleich mit den Großen dieses Jahrhunderts zu scheuen - Paraderollen für Elizabeth Tayor, Paul Newman oder Richard Burton, aber auf der Pont-Neuf und mit 37,2 Grad am Morgen.

Und hier liegt der dritte Vorzug des Buches: es ist wunderbar erzählt und erstklassig übersetzt (von Andrea Ikker). Der kleine erzählerische Trick des Schlusses spricht Bände: die Verlegung in die Zukunft, die Auflösung sämtlicher Beziehungen in der Optik eines "von einem holländischen Kind geliehenen Fernglases". Der Kreis schließt sich...

Lesen!

Freitag, 17. Juli 2009

"Rot bleibt rot"

Tamara Weise kommentiert im aktuellen Börsenblatt die Umsatzentwicklung im Buchhandel. Im Netz nicht, aber in der Print-Ausgabe steht ihr Kommentar unter der Überschrift "Rot bleibt rot", weil sie dem Branchen-Monitor Buch entnimmt, daß der Buchhandel in der Mitte dieses Jahres zwar besser dasteht als noch Mitte 2008, nämlich nur noch knapp, insgesamt aber eben doch immer noch im Minus. Und zwar der stationäre, der lokale Buchhandel.

Ganz anders sieht es beim online-Buchhandel aus: 20 % Einnahmesteigerung im letzten Jahr.

Vielleicht sollten wir uns einfach von den Online-Kunden verabschieden. Weise fragt zwar: "Gegen den Charme eines Computerbildschirm müsste sich doch etwas machen lassen?" Ich beantworte die Frage mit "nein", denn erstens gibt es die menschliche Faulheit, die ihn den scheinbar bequemeren Weg der Bestellung über das Netz wählen läßt, und zweitens ist es - besonders bei den Kiddies (wobei ich unter Kiddies alle die verstehe, die mehr als zehn Jahre jünger sind als ich) - clever, chic, angesagt und plietsch, über das Netz zu gehen. Man ist ja so modern.

Verzichten muß der Buchhandel auf Dauer auf diejenigen, die das kleine, schnelle Geschäft erlauben: Rein in die Buchhandlung, Buch, das alle haben, vom großen Stapel greifen, zahlen, und wieder 'raus aus der Buchhandlung. So bequem diese KundInnen auch sind - sie schmutzen zum Beispiel äußerst wenig, stellen keine Anforderungen an die Kommunikationsfähigkeit der Mitarbeiter und hinterlassen kaum olfaktorische Spuren im Laden -, so sind dies doch die ersten, die zur online-Bestellung wechseln. Reisende soll man nicht aufhalten! Der Umsatzverlust muß zwar erst wieder aufgeholt werden, aber das muß er sowieso.

Meinen Umsatzverlust im antiquarischen Ladengeschäft habe ich durch Internetpräsenz meinerseits ausgeglichen - zum Preis einer weiteren Ladenmiete in Gestalt der Plattform-Gebühren. Erhöhte Betriebsausgaben für die Erhaltung eines gleichbleibenden Umsatzes also. Betriebswirtschaftliches Harakiri.

Begleitende Maßnahmen für die Absetzung vom online-Buchhandel:
1. Spezialisierung
2. Events
3. Den/das Blog von Meyer-Berlin lesen (link ist in der linken Spalte zu finden)

Sonntag, 12. Juli 2009

Gestern

... zeigte sich durch ein Loch im grauen Himmel die untergehende Sonne mit ihrer schönsten Leuchtkraft:




Samstag, 11. Juli 2009

Buchvorstellung zu Rügens Mittelalter

Nachdem ich die gestrige Veranstaltung, die Präsentation "Rügens Mittelalter und Frühe Neuzeit 1168-1648", dem zweiten der fünf Bände zu Rügens Geschichte, erschienen beim Rügendruck Putbus, verfaßt von Sven Wichert und Fritz Petrick, an dieser Stelle schon nicht angekündigt hatte, so will ich doch jetzt wenigstens ein paar Bilder davon zeigen:













Freitag, 10. Juli 2009

Lyrik-Meister

Wie MVregio meldet, ist der Wettbewerb um die 12. Lyrikmeisterschaft Mecklenburg-Vorpommerns ausgerufen.

Das Literaturhaus Rostock lädt alle Autorinnen und Autoren ein, sich an der Lyrikmeisterschaft Mecklenburg-Vorpommerns zu beteiligen. Teilnehmen können alle Autorinnen und Autoren mit Wohnsitz in M-V.

Einsendungen (3-5 Gedichte und Kurzvita) bis zum 12. August 2009 an: Literaturhaus Rostock Ernst-Barlach-Str. 5 18055 Rostock

oder per E-Mail: info@literaturhaus-rostock.de

Weitere Informationen zum Wettbewerb im Literaturhaus Rostock: 0381-4925581 oder info (at) literaturhaus-rostock.de


12. Lyrikmeisterschaft Mecklenburg-Vorpommerns

Montag, 6. Juli 2009

Ulf Stolterfoht in Greifswald

Foto Ayse Yavas

Was geschieht in Pommern? Was denken die Wenden?
„in pommern geschieht es. wenig bekannt dieses denken den wenden“. So steht es in einem Gedicht des Berliner Lyrikers Ulf Stolterfoht. Das Gedicht hat 25 Zeilen, man kann es schnell mehrmals lesen, aber hat man es dann verstanden? Man kann spannend finden, was man da liest, aber verstehen?
Kommenden Mittwoch ist Gelegenheit, dem Autor zuzuhören und ihm Fragen zu stellen. Um 16 Uhr kommt er in ein Lyrikseminar des Instituts für Deutsche Philologie, und ab 20 Uhr liest er im Falladahaus aus seinem Werk.
Ulf Stolterfoht wurde 1963 in Stuttgart geboren und lebt jetzt in Berlin. Seine Gedichte erscheinen seit 1998 bei dem Schweizer Verleger Urs Engeler, einem der wichtigsten Lyrikverleger im deutschen Sprachraum. Seine ersten Gedichtbände tragen den Titel „fachsprachen“, versehen mit Nummern: „fachsprachen I-IX“ usw. Sie brachten ihm sofort die Aufmerksamkeit der Lyrikgemeinde ein. Der vierte Band erschien unter dem Titel „holzrauch über heslach“ und wurde mit dem Peter- Huchel-Preis als bester deutscher Gedichtband des Jahres 2007 ausgezeichnet. Stolterfoht war Dozent am Deutschen Literaturinstitut in Leipzig und ist gegenwärtig Poetikdozent an der Universität Hildesheim.
Ulf Stolterfoht gehört zu den Autoren, die das Verstehen oder Interpretieren nicht für den wichtigsten Weg zur Literatur halten, ja er spitzt zu: „Das Verstehen in der Lyrik hat der Teufel gesehen!“ Wenn es beim Lesen von Gedichten darum geht, sich überraschen zu lassen, dann ist das schnell verstandene Gedicht eben zu wenig überraschend und einfach zu schnell vorbei. Stolterfohts Vorschlag:
„das Nichtverstehen praktisch nachvollziehen und dann womöglich doch etwas begreifen“.
Eine Veranstaltung des Vereins pom-lit.de im Falladahaus mit freundlicher Unterstützung des Quartierbüros Fleischervorstadt



„in pommern geschieht es. wenig bekannt dieses denken den wenden“ Lesung mit dem Berliner Lyriker Ulf Stolterfoht (Peter-Huchel-Preisträger 2007) Mittwoch, 8.7.
20:00 Uhr
Falladahaus
Steinstraße 59
Eintritt 3,-/ 2,- Euro

Lyrik-Lesung


Am 14.7. veranstaltet die autorInnengruppe textrabatt in stralsund ihre zweite lesebühne mit gästen und vor allem mit rhythmischer unterstützung.

Beginn ist um 19 Uhr.

Der Eintritt ist frei.

Ort: Stralsund, Speicher im Katharinenberg 35, Mehrgenerationenhaus


Donnerstag, 2. Juli 2009

Knastkomödie aus MV openair im Museumshof

Der Juli wird heiß und spannend! Am Donnerstag (9.7.) um 22 Uhr gibt es großes Kino openair auf dem Hof des Pommerschen Landesmuseums. Gezeigt wird in der Reihe nordoststreifen die Knastkomödie „Underdogs“.

Tierliebe statt Tütenkleben: Gefängnisdirektorin Gloria will aus beinharten Verbrechern sozial verträgliche Mitbürger machen, indem sie ihnen die Erziehung von Welpen zu Blindenhunden anvertraut. Die schweren Jungs und ihre tierischen Mitbewohner erleben eine wechselhafte Beziehung, die dem Menschen einige neue Erkenntnisse über sich und seine Gefühlswelt beschert. Und so manchen nassen Fleck auf dem Zellenboden. Der Film entstand in der JVA Bützow und erhielt den Publikumspreis des Filmfestivals Saarbrücken.
Eintritt wie üblich über das Museumsportal, Karten am Tresen.
Regie: Jan Hindrik Drevs, mit Hark Bohm, Ingo Naujoks und Häftlingen in Statistenrollen, D 2008
Beginn: 22.00 Uhr
Eintritt 3 Euro
Bei schlechtem Wetter im Hause!

Abwärts

Aha, also nicht nur bei mir! Das Börsenblatt für den deutschen Buchhandel meldet, daß die Umsatzstatistik für den deutschen Antiquariatsbuchhandel im ersten Quartal dieses Jahres ein deutliches Minus ausweist: -9,9 % (in Worten: ein Rückgang um knapp 10 Prozent!), nachdem bereits die Verkäufe im gesamten Jahr 2008 um 7,3 % rückläufig waren.

"Per Internet wurden 50 Prozent des Umsatzes erwirtschaftet, über Versand 28 Prozent, Ladengeschäft 16 Prozent und auf Messen und Märkten 6 Prozent. Bei der Ware handelte es sich zu 57 Prozent um Bücher, die nach 1945 erschienen sind. Im Inland wurde 81 Prozent des Umsatzes erzielt, im Ausland 19 Prozent."

Und ich dachte schon, ich wäre ganz allein. Aber das bin ich wohl nur in meinem Ladenlokal!