Samstag, 31. Oktober 2009

Lauter Lesenswertes

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Ein Blog mit Rezensionen. Aktuell darauf gekommen bin ich darüber, daß das Buch der in Greifswald aufgewachsenen Judith Schalansky besprochen wird.
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Donnerstag, 29. Oktober 2009

Bibliotheken im digitalen Zeitalter

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Die heutige Ostsee-Zeitung, der hiesige lokale Schweinepreisanzeiger, weiß davon zu berichten, daß es den Bibliotheken nicht anders geht als den Buchhändlern, handeln sie nun mit antiquarischer oder Neuware. Unter der Überschrift "Bibliotheken suchen Anschluß" (natürlich schreibt die Zeitung "Anschluss") wird berichtet, daß den Bibliotheken als neues Feld die Vermittlung von Medienkompetenz zukomme: "Wann ist eine Google-Suche hilfreich, wann sollte man besser ein Lexikon zur Hand nehmen?" Auch das Angebot von digitaler Literatur in online-Ausleihe rund um die Uhr stehe zur Debatte, dazu gehören auch Musik und Filme zum Herunterladen.
Die Aktionswoche "Deutschland liest - Treffpunkt Bibliothek" findet vom 6.-13. November statt. Das Programm ist hier zu finden.




(Anklicken zum Vergrößern, danach die Rücktaste des Browsers betätigen.)
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Winter-Kunst-Auktion in Rostock

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WINTERAUKTION
SONNTAG 29.11.2009 - 16:00 Uhr
Restaurant Albert & Emile in Rostock, Altschmiedestraße 28

Auktion der Kunstwerke mit dem Antiquar Dr. Ulrich Rose / Greifswald
Ausstellung vom 24.-29.11.2009 zu den Öffnungszeiten
Di-Sa 18:30-24 Uhr und nach Absprache

Teilnehmende Künstler: Tanja Zimmermann, Janet Zeugner, Ruzica Zajec, Cornelia Urban, Iris Thürmer, Reinhard Thürmer, Bernhard Schrock, Heidi Schneekloth, Silke Peters, Ulrike Freiberg, Broder Burow

Eintritt 15 Euro incl. Ulrike Freibergs Lieblingsgericht, Wein, Jazz und
Chansons mit Jacqueline Boulanger (voc.) und Robert Nersessov (piano)
Vorverkauf und Bestellung im Restaurant unter 0381 493 4373

Die Werke mit den Startgeboten sind hier zu besichtigen.
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Zwangsarbeit der tschechischen Bevölkerung für das Dritte Reich

Perke Kühnel vom Dokumentationszentrum Prora schickte per mail die folgende Einladung, die ich hiermit gerne weiterleite:

Dokumentationszentrum Prora, Ein Projekt der Stiftung Neue Kultur
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Sehr geehrte Damen und Herren,

wir möchten Sie herzlich einladen zur Eröffnung der Ausstellung

"Im Totaleinsatz - Zwangsarbeit der tschechischen Bevölkerung für
das Dritte Reich"

am 12. November um 16:00 Uhr im Dokumentationszentrum Prora
in Anwesenheit des stellvertretenden tschechischen Botschafters in
der Bundesrepublik, Herrn Botschaftsrat Milan Coupek.

Diese Ausstellung des Deutsch-Tschechischen Zukunftsfonds und
der Stiftung Topographie des Terrors thematisiert die Entwicklung des
Systems der Zwangsarbeit im „Protektorat Böhmen und Mähren“. Sie
zeigt die Mobilisierung der tschechischen Bevölkerung bis zur
Rekrutierung ganzer Jahrgänge und dokumentiert den Arbeitseinsatz
und die Lebensbedingungen der tschechischen Zwangsarbeiter.
Ein Film mit Ausschnitten aus Interviews mit Überlebenden und
thematische Erinnerungshefte vertiefen die Zeugnisse der Ausstellung.
Die Präsentation wird ergänzt durch Fotografien des tschechischen
Fotografen Zdenek Tmej aus den Jahren seiner Zwangsarbeit in
Breslau 1942 – 1944.

Wir würden uns freuen, Sie zu dieser Veranstaltung begrüßen zu können.
Mit freundlichen Grüßen

Perke Kühnel
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Dokumentationszentrum Prora
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Eingestellt

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Heute veröffentlichte der "Antiquariats-Anzeiger" auf seiner eigenen Seite seine eigene Einstellung.

Interessant ist die unten genannte Begründung - in einschlägigen Kreisen ist der Troll bekannt bis Oberkante Unterlippe!

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Liebe Leserinnen,

liebe Leser,

wir haben das Projekt “Antiquariats-Anzeiger” eingestellt.

Obwohl sich der Anzeiger innerhalb kürzester Zeit eine große Anzahl von interessierten Lesern erobern konnte, blieb das Interesse derer, denen er als Publikationsmedium dienen sollte, den Antiquarinnen und Antiquaren nämlich, gering.

Jedenfalls auf den ersten Blick. Auf den zweiten Blick mußten wir erkennen, dass die Kolleginnen und Kollegen sich meist nicht trauten mit ihren Unternehmen und Neuigkeiten an die Öffentlichkeit zu treten. Fest abgesprochene Artikel und Termine wurden deshalb gern kurz vor dem Erscheinungstermin abgesagt, sodass wir den Leserinnen und Lesern keinen Nachrichtenfluss in der von uns angestrebten Qualität liefern konnten.

Ausschlaggebend für unsere Entscheidung war letztendlich eine Absagebegründung, die als Grund die Angst vor einem öffentlichen Verriss des Beitrages durch den Freiburger Antiquar Peter Mulzer (alteskrokodil) auf dessen Internetblog nannte. Es wirft ein erschreckendes Bild auf den Zustand einer so altehrwürdigen Branche, wenn sie sich derart vor einem Kollegen fürchtet, dass sie vor Angst ihre eigenen Marketinginteressen zurückstellt.

Bitte haben Sie deshalb Verständnis, dass uns schlicht und ergreifend die Lust vergangen ist, unser NON-PROFIT-Projekt weiter zu betreiben.

Wir danken Ihnen herzlich für Ihr Interesse

Ihr

Antiquariats-Anzeiger Team
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Mittwoch, 28. Oktober 2009

Hedwig Golpon und Karen Salewski im Falladahaus in Greifswald




DIE LODERT, ZISCHT UND RAUCHT
Hedwig Golpon & Karen Salewski
Am 13.11./20 Uhr im Falladahaus, Steinstraße 59


Die lodert, zischt und raucht …

erzählt Geschichten poetisch, verspielt und direkt. Da ist Sehnsucht, überschäumende Freude, Wut, Enttäuschung und Ironie. Die Kompositionen sind erfrischend, kräftig und sanft.

Das literarische Konzert, das aus der Sicht der Frauen bestimmte Dinge beschreibt,
ist auch für die männlichen Zuschauer bekömmlich. Sie erfahren etwas mehr
über Sehnsüchte, Groll und Glanz des königlichen Geschlechts.
Das Programm ist entstanden aus Inspirationen von Dichterinnen, Tagebuchnotizen und Geschichten, die das Leben so schreibt. Nachdichtungen, eigene Texte und Kompositionen


Ergebnis des gestrigen Blogger-Stammtisches: Lizenz zum Weitergeben!

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Die genauen Bedingungen zur Weitergabe der Inhalte dieses Blogs finden Sie hier oder in der linken Spalte unter dem CC-Logo.
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Freitag, 23. Oktober 2009

Neulich im Antiquariat

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Am gestrigen Donnerstag fand der vorletzte Akt der CD-Release-Party "klein stadt GROSS" im Antiquariat statt. Es war gut voll, die Stimmung schien mir auch nicht die schlechteste zu sein. Außer den Auftritten der vier Akkordeons + Schlagzeug mit dem Namen "Strandtasten" brachte noch Lars Templin Lieder von Gundermann zu Gehör. Für das Auge gab es die Vernissage einer Gemeinschaftsausstellung einiger an "ksG" beteiligter KünstlerInnen.

Schampus gab es zwar woanders, dafür stand aber ein umfängliches Büffet zur Verfügung.

Schneller als ich war übrigens der Fleischervorstadtblog in der Berichterstattung.





Kompliment und Dank an die VeranstalterInnen!
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Mittwoch, 21. Oktober 2009

Zur Aufmunterung

In der Greifswalder Lyrikzeitung ist folgender Artikel erschienen, der der Aufmunterung des (Antiquariats-)Buchhandels dienen kann, sich mehr und öfter an der Öffentlichkeit zu zeigen:

"121. Büchertische [...]

bei Lesungen sind eine gute Erfindung – wessen auch immer, es gibt sie. Einmal gelang es mir, vom Büchertisch in einem Raum der Universität Greifswald fast das – bis dahin veröffentlichte – Gesamtwerk der Autorin und Künstlerin Angelika Janz zu erwerben, die es im Gefolge der „Wende“ von West nach äußerst Nordost verschlagen hatte. Der Grundstock ließ sich peu à peu ausbauen – langsam und stetig. Am Büchertisch kann eine Sammlung anfangen.

[...]

Letztens gab es eine feine Lesung (80. Lyrik im Koeppenhaus) im Greifswalder Koeppenhaus. Silke Peters, Judith Zander, Andreas Altmann und Jan Wagner lasen vor kleinem aber interessiertem Publikum Gedichte. Von Judith Zander gab es nur die frisch oder wie gesagt wurde gar noch nicht erschienene Anthologie „Unter der Folie aus Luft“, Texte des Literarischen März 16, Frankfurt/ Main: Brandes & Apsel 2009. Darin 11 Gedichte der Autorin, die einen der zwei Wolfgang-Weyrauch-Förderpreise erhielt. Die Autorin stammt aus Anklam in Vorpommern, kam nach einem abgebrochenen Studium in Greifswald nach Leipzig und ans dortige Literaturinstitut und erfreut sich zur Zeit eines hoffentlich nicht zu knappen Stipendiums in Lübeck. Sonst wohnt sie in oder ist auf dem Sprung nach Berlin.

Bäumchen wechsle dich scheint angesagt. Jan Wagner kam aus Hamburg nach Berlin, Silke Peters aus Rostock wenigstens ein Stück gen Osten (via Greifswald nach Stralsund), und Andreas Altmann aus Sachsen nach Norden: Berlin. (Nur ich bleibe im Osten; aber nein: der Sachse Altmann enttarnte mich an der Sprachmelodie als „aus Sachsen-Anhalt“, was stimmt. Stamme aus Merseburg, ganz nah an Leipzig, aber dazwischen gibts eine Sprachgrenze, die der Kenner bemerkt. Darauf haben wir mitsammen ein oder anderen baltischen Schnaps getrunken. Der Dom schwankte beim Heimweg.)

Auf dem Büchertisch lag von Silke Peters nichts und von Jan Wagner wenig, das mir fehlte. Das war immerhin das wunderbare LyrikHeft 8 aus der Sonnenberg-Presse Chemnitz und Kemberg: Handsatz, Handpressendruck, Fadenheftung, Farbholzschnitte von Andrea Lange und Acrylstiche von Bettina Haller. Ein Gedicht von einem Buch von Gedichten. In der Reihe gibt es auch ein Heft von Altmann, aber „gibt es“ gibts nicht. Die Reihe ist immer so gut wie vergriffen, anscheinend ohne in Buchhandlungen zu liegen. Dafür gibt es ja die Büchertische. Germanistikstudenten hätten, wenn sie gekommen wären, für wenig Geld den Grundstock einer Sammlung bilden können. (Und ich hab meine kleine Altmann-Sammlung auf einen Schlag vervierfacht um zwei Bücher aus dem wunderbaren Verlag Kowalke & Co und eins von dem ebenfalls hoch zu lobenden Rimbaud Verlag)"

Dienstag, 13. Oktober 2009

Umsatzrückgang


Das Börsenblatt für den Deutschen Buchhandel meldet in seiner online-Ausgabe boersenblattt.net:

13.10.2009
Antiquariat
Umsatzstatistik Antiquariat: ein Minus von 7,9 Prozent im ersten Halbjahr

Umsatzentwicklung minus 7,9 Prozent. Die Halbjahresauswertung der vom Kölner Institut für Handelsforschung im Auftrag der Arbeitsgemeinschaft Antiquariat durchgeführten Umsatzstatistik Antiquariat liegt vor.

Danach bleibt die Umsatzentwicklung des deutschen Antiquariatsbuchhandels negativ: minus 7,9 Prozent (der Wert für 2008 lag bei minus 7,3 Prozent). Umsatzverteilung: Internet 53 Prozent, Versand 26 Prozent, Ladengeschäft 18 Prozent, Messen/Märkte 3 Prozent. Bei der Ware handelte es sich zu 57 Prozent um Bücher, die nach 1945 erschienen sind. Umsatzverteilung nach In- und Ausland: 81 bzw. 19 Prozent.

Donnerstag, 8. Oktober 2009

Tango in Szczecin

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CALLING ALL TANGO ENTHUSIASTS!!!

The Argentine Tango Studio and The Szczecin Argentine Tango Association warmly invite you to Szczecin on 27 – 29 November 2009 for an Argentine Tango Festival where you’ll get the chance to meet one of the world’s best tango couples, from Buenos Aires: Alejandro Larenas & Marisol Morales.



ALEJANDRO LARENAS AND MARISOL MORALES are part of the new generation of dancers and Argentine Tango teachers. They are noted for the creative waythey teach, and they always are trying to show the essence of Tango and the evolution of technique to improve the communication on the dance.Their dancing is based on improvisation and musical interpretation.They have developed their teaching from 2005 in several events, festivals as teachers and dancers in Argentina, England, Italy, Greece, Germany, Switzerland, Turkey, Cyprus and Canada. For more information and videos see here.

PROGRAMME:
Friday, 27.11. 8 p.m.:· Tango Festival Opening Milonga at the Argentine Tango Studio (ul. Kolumba 5.), where you can meet our Argentine guests.Admission - 15 zl
Saturday, 28.11.:· workshops given by Alejandro and Marisol · 8 p.m. – The Great Tango Gala – a special milonga with live music and tango demonstration given by our Argentine guests (at approx 10 p.m.) at the Royal Palace (al. Bohaterów Warszawy 34/35). Admissson – 90 zl
Sunday, 29.11.:· workshops, continued · 7 p.m. Milonga at the Focus Hotel, to close the Argentine Tango Festival in Szczecin. Admission free

WORKSHOPS PROGRAMME

Time Saturday 28.11 Sunday 29.11
11:00 - 12:30 Voleos colgados(Advanced) Improvisation: discovering new dance possibilities(Intermediate)
12:45 - 14:15 Ganchos colgados(Advanced) Milonga: moving in opposite directions(Intermediate)
15:00 - 16:30 Sacadas and changes of direction(Intermediate) Milonga: difficult musical combinations(Advanced)

Workshop charges (per workshop):
1 workshop - 75 zl per person
2 workshops - 70 zl per person
3 workshops - 65 zl per person
4 or more workshops - 55 zl per person

Please note!·
To enrol for the workshops you need to have a partner. If you don’t have a dance partner, you can place an ad on our forum: Partner search ·
Numbers are limited to a maximum of 15 couples per workshop. First come, first served! ·
Please enrol by e-mail: libertango@op.pl
You should include: your full name and phone number, and please specify the workshop(s) you would like to attend. · Your place will be confirmed when you make payment. Bank transfer details will be sent to you by return e-mail when we confirm receipt of your enrolment.


See you there
Joanna & Krzysztof

Further informations here and here.

So ist es.

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Reinhold Joppich schreibt im Börsenblatt:

Italienische Verhältnisse?

Der deutsche Buchhandel hat viel zu verlieren und er kann viel gewinnen. Von Reinhold Joppich, Kiepenheuer & Witsch

Photo: Markus Lokai

Ihre Beratung ist kompetent, informativ, proprio meraviglioso.« Solches Lob hörten wir fast täglich in der Libreria Herder in Rom im Jahre 1977. Unsere Deutsch lernende italienische ­Klientel küsste uns quasi die Füße für eine Selbstverständlichkeit als ausgebildeter Buchhändler aus Germania. Als ich dann des Italienischen mächtig war, wurde mir bewusst, warum uns diese Italiener so schätzten. Ein Testkauf in einer Rizzoli-Buchhandlung brachte den Beweis. Der anwesende, leicht gelangweilte Verkäufer fand den von mir gesuchten Titel nicht im Regal und gab mir dann zu verstehen, dass der Titel vergriffen sei. Keinerlei Recherche. Nichts. Es gibt und gab ihn nicht, den ausgebildeten Buchhändler in Italien. Viele Sortimenter dort beneiden uns um unseren noch funktionierenden Buchhandel.
Wenn ich die Branchennachrichten der letzten Monate Revue passieren lasse, stelle ich mir allerdings die Frage, ob wir bald italienische Verhältnisse haben werden. Beratung schrumpft auf ein Minimum, Ausbildung wird gestrichen, der Online-Buchhandel macht dem stationären Sortiment die Kunden streitig. Die Nivellierung und Boulevardisierung in den Verlagen und Buchhandlungen nimmt immer mehr zu. Der Konzentrationsprozess minimiert die Überlebenschancen. Zu allem Übel steht uns nach der Wahl eine Wirtschaftskrise bevor.
[...]
Wenn nun bei einigen der Großen der Branche die Erkenntnis gereift ist, die Beratung zu reduzieren und nicht mehr auszubilden, dann mag das vielleicht der internen Firmenphilosophie entsprechen. Aber es könnte ein gewaltiger Fehler sein. In dem heutigen Wirrwarr von medialer Informationsüberfrachtung braucht es mehr denn je kompetente Hilfestellung und Unterstützung durch gut ausgebildete Buchhändler.
Der Kunde von heute hat sich radikal geändert. Oft betritt er die Buchhandlung mit einem ganz anderen Hintergrundwissen als noch vor zehn Jahren. Seine Informationen holt er sich im Internet, erfährt bei Amazon, dass ein Roman fünf Sterne bekommen und kauft das Buch dann in der Buchhandlung seines Herzens; dies belegen Kundenumfragen.
Leider trifft er dann auch auf Buchhändler, für die Internet und Online-Buchhandel ein Gräuel, Fernsehen und Zeitungen Teufelszeug sind. [...]
Eigentlich müsste sich der kleinere, der mittlere inhaber­geführte Buchhandel, freudig die Hände reiben. Die Versäumnisse der Filialisten mehren ihre Chancen im Wettbewerb.
Es werden wieder Kunden in diese Läden kommen, die sich Buchhändler wünschen, die Joseph Roth von Eugen Roth unterscheiden können, die aber auch wissen, wer Curt Cobain war. Die nicht nur im Barsortimentskatalog bibliografie-ren, sondern auch das VLB zurate ziehen.
[...]
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Dienstag, 6. Oktober 2009

Galerie Vierquadratmeter: Schampus gibt's woanders!

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Am 22. Oktober gibt es - wie gesagt - keinen Schampus (es sei denn, jemand brächte ihn mit!), dafür aber Musik (von Matthias Wöller und seinem Akkordeon + Schlagzeug - Ensemble "Die Strandtasten" sowie Lars "Gundermann" Templin) und eine Bilder-Ausstellung in der Galerie Vierquadratmeter von den am Projekt beteiligten KünstlerInnen.

Wir sehen uns am 22. - ob mit oder ohne Schampus!

(Anklicken zum Vergrößern)





Unsere Freunde, die Garagenantiquare bei amazon.com *update*

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"Sehr großes und sehr schweres Buch"
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"Für ein bald 100 Jahres altes grosses und schweres Leinengebunden Buch gut erhalten. Der Leineneinband ist leider sehr ergraut aufgrund der Staubeinwirkung vom Dachboden, Die Schnittkanten sind soweit in Ordnung. Aufgrund der Schwere des Buches ist das Buchgelenk nicht mehr sooooo fest, aber nicht eine Seite lose. Papier leicht gilb (oder es war schon immer so) Innen sauber mit vereinzelt wenigen Blätterspuren.Schnitt etwas angestaubt. Sehr großes und sehr schweres Buch - ca. 5 kg"
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*update*

""Der traditionelle Antiquar ist ein genauso großer Bücherliebhaber wie der Sammler selbst, denn in anderen Berufen könnte man mit dem gleichen Aufwand an Arbeit und Geld mehr verdienen als im Antiquariat" [...]. Jedenfalls gab es jetzt plötzlich viele-alte-buecher, Quickmedia, Lilabi's, biggis-bücherkiste und ähnliches mehr im Internet. Gegenseitig beschimpft man sich wahlweise als Edelklitsche oder Garagenhändler. Und was teilweise an Offerten in den verschiedenen Internetforen von diesen neuen Marktteilnehmern dargeboten wird, lässt mich doch am Bücherliebhaber sehr zweifeln. Von unverständlich bis unglaublich ist alles zu finden [z. B. "Standardbuchformat" oder "Alte Schrift", U. R.]. Natürlich kann man, wie es einige wohl praktizieren, Buchaufnahmen im Akkord honorieren, aber die Ergebnisse in gedruckter Form würde man meistens doch kopfschüttelnd ziemlich schnell wegwerfen. Aber die Fortexistenz und augenscheinliche Zunahme solcher Anbieter vermittelt den Eindruck, dass es viele Besteller nicht stört. Es kommt sicher vor, dass die eigentlich unverständliche Beschreibung von einer verständlicheren profitiert, dann hilft Rationalisieren natürlich den aufwändiger erarbeiteten Preis zu unterbieten. Da ist die mittlerweile softwareunterstützt "arbeitende" Kopierguerrilla doch sogar eine Anerkennung für die Arbeit derer, die die "Masteraufnahme" für einen Titel erstellt haben, leider bekommen sie dies nicht honoriert. Auch nicht von den Softwareanbietern, die diesen Datenklau systematisiert haben." (Wilhelm Hohmann: "Zum Thema Antiquariat: Humus?", in: Zeichen - Bücher - Wissenssätze. 125 Jahre Deutsches Buch- und Schriftmuseum der Deutschen Nationalbibliothek. Herausgegeben von Stephanie Jacobs, Göttingen: Wallstein 2009, S. 51-58; Zitat: S. 53f)

Montag, 5. Oktober 2009

Große Dinge werfen ihre Schatten voraus: Tanztendenzen 2009

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Bald ist es wieder so weit: Vom 20. - 24. Oktober findet eines der bekanntesten Festivals des zeitgenössischen Tanzes statt: die Tanztendenzen an zahlreichen Stellen in Greifswald.

Das komplette Programm findet sich hier.
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Passend zur Jahreszeit: Fontanes "Unterm Birnbaum" als Krimi

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Am 15. Oktober wirds spannend im Pommerschen Landesmuseum. Um 20.30 Uhr wird "Unterm Birnbaum" gezeigt - der Kriminalfilm basiert auf der gleichnamige Novelle Theodor Fontanes, die wiederum auf einer wahren Begebenheit beruht, um 1830. Dort ist Abel Hradschek Wirt. Allerdings fehlen seiner Kneipe die Kunden, und er weiß nicht, wie er die Schulden beim Krakauer Geldverleiher Szulski je bezahlen soll. Als Szulski plötzlich verschwindet, glaubt niemand an einen Zufall. In Hradscheks Garten wird zwar eine Leiche gefunden, die ist aber über zwanzig Jahre alt. Von dem Polen fehlt jede Spur…
Die Handlung basiert auf einem Vorfall in Swinemünde, wo Fontane seine Jugend verbrachte. Obwohl Mörder und Motiv von Anfang an bekannt sind, schaffte es Fontane mit seiner Erzählkunst die Spannung bis zur letzten Zeile zu halten. Regisseur Ralf Kirsten machte aus der literarischen Vorlage eine sorgfältige Milieuschilderung, die unter die Haut geht. Mit Angelica Domröse als Hradscheks Frau, DDR 1973. Der Eintritt kostet 3 Euro.
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Sonntag, 4. Oktober 2009

Tango in Neubrandenburg

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Liebe Freunde des Argentinischen Tangos,

unsere nächste Milonga in der Boutique steht an, die diesmal aus dienstplanerischen Gründen an einem Sonntag statt findet. Und zwar am

Sonntag den 11.10. ab 19.00 Uhr Life-Musik Beginn, Turmstr. 11 17033 NB

Eingeladen habe ich das französische Duo "Zarzuela", das mit Marie Greuzat und Bernard Bonnet in der Besetzung Violoncello / Accordeon französische Musette, Tangos und Klezmer-Musik spielt. Ich fand Ihr Spiel sehr temperamentvoll und sensibel und hoffe, dass sie Euch gut zum Tanzen inspirieren werden. Zwischen den Sets setzte Ich auf DJ Andrea!
Ab 18.00 Uhr gibt es eine Einführung für Tangobeginner. Der Eintritt kostet 10,-€

Ich freu mich Euch zu sehen!
Beste Grüsse von Uwe
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