Montag, 2. November 2009

LdI - Lexikon der Illustrationen

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Aus München ist wieder ein neuer Ordner mit einer Loseblattsammlung eingetrudelt, ein neues Abo ist abgeschlossen - neben dem KLG und dem KLfG nun auch das LdI: Das Lexikon der Illustration im deutschsprachigen Raum seit 1945.

Stiftung Illustration (Hg.)
Lexikon der Illustration im deutschsprachigen Raum seit 1945 (LdI)
Redaktion: Helmut Kronthaler
Bildredaktion: Gabriele Schröder
edition Text + kritik im Richard Boorberg Verlag GmbH & Co KG,
München 2009
ISBN 978-3-86916-024-5
€ 95,00



"Das Lexikon versammelt monografisch angelegte Texte über Künstlerinnen und Künstler, die in den vergangenen 50 Jahren wesentliche Beiträge zur Buchillustration geleistet haben. [...] Nicht die Nationalität ist für die Aufnahme ausschlaggebend, sondern ausschließlich die Bedeutung und Präsenz auf dem deutschsprachigen Buchmarkt." (Aus dem Vorwort)

Wie vom KLG gewohnt, handelt es sich um AutorInnenartikel, an deren Anfang eine stichpunktartige Vita steht. Ihr folgt ein "Artikel in essayistischer Form" über die IllustratorIn. Die bibliographischen Teile A-D bringen dann das Werk- und Ausstellungsverzeichnis, ausgewählte Sekundärliteratur und Bildzitate.

Jährlich sollen, laut Verlag, etwa zehn IllustratorInnen nachgeliefert werden. Das Grundwerk umfaß jetzt (Stand: 9/09) 30 IllustratorInnen, u. a. Rotraud Susanne Berner, Klaus Ensikat, Jacky Gleich, Egbert Herfurth, Marie Marcks, Chlodwig Poth, Elizabeth Shaw, Friedrich Karl Waechter.

Zur Aktualität: Im Ausstellungsverzeichnis von Jacky Gleich wird auch die Ausstellung im Koeppenhaus erwähnt, an die ich mich noch sehr gut erinnern kann, weil sie noch nicht lange her ist... Um bei dieser Illustratorin zu bleiben: Der Bildteil zeigt eine schöne und signifikante Auswahl von Arbeiten von 1995 bis 2007.

Wie bei allen diesen Autoren-Lexika ist die Qualität der einzelnen Artikel natürlich stark vom Engagement der AutorInnen abhängig. Aber da sie alle deutlich namentlich gezeichnet sind, wird es sich wohl niemand leisten können, nicht auf dem aktuellen Stand zu sein.

Ein, wie ich das bisher sehe, ausgeprochen brauchbares Arbeitsinstrument.

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