Mittwoch, 29. Dezember 2010

Antiquariate folgen den Tante-Emma-Läden V

Aufgrund einer Befragung des Börsenvereins und einer Umfrage durch die OZ-Mantelredaktion kam es zu folgender Berichterstattung im Börsenblatt selbst und, vorher, in der OZ. Die grundlegende Befragung ist hier zu finden.

In der OZ heißt es (in Auszügen):

Internetriesen und Privatanbieter machen Antiquaren zu schaffen. Auch in MV gibt es starke Umsatzeinbrüche. Nur Spezialliteratur und wirklich seltene Bücher erzielen gute Preise.

Seit 40 Jahren ist Wolfgang Schönemann (Schwerin) Antiquar, doch die Zukunft ist ungewiss. „Die Kunden sind in den letzten Jahren immer weniger geworden, das Preisniveau ist gesunken, nur die Grundkosten sind enorm gestiegen“, sagt er. Noch habe er zwar sein Auskommen, doch wenn er in ein paar Jahren in den Ruhestand gehe, sei Schluss. „Einem jungen Menschen würde ich nicht empfehlen, hier weiterzumachen. Das Risiko ist zu groß“.
Ähnlich sieht das Ulrich Rose, Inhaber des Antiquariats Rose in Greifswald. „Der Umsatz ist in den letzten Jahren merklich zurückgegangen. 2010 ging es rapide nach unten“, sagt der 52-Jährige, der seit 16 Jahren im Geschäft ist. Ein Grund dafür seien die privaten Anbieter im Internet, „die ihre Bücherregale leer räumen und denen der Preis dafür egal ist“. Außerdem drängen Internetriesen wie Amazon auf den ohnehin begrenzten Markt. Die Ankaufsplattformen nehmen Privatleuten ihre alten Bücher ab und verkaufen sie weiter. Zu Preisen, die sich kein professioneller Händler leisten kann.
Auch Wolfgang Schönemann verkauft gut jedes zweite Buch über das Internet. Ulrich Rose sagt sogar: „Ohne meine Internetpräsenz auf den Buchplattformen würde es nicht gehen. Ich könnte meinen Laden schließen.“
Sein Geschäftsmodell zu verändern und mehr auf den Internet-Versandhandel zu setzen, hat auch Ulrich Rose schon in Betracht gezogen. Susanne Thorentz vom Norddeutschen Antiquariat in Rostock bestätigt ebenfalls: „Der Umsatz verteilt sich immer mehr. Etwa 50 Prozent läuft über Internet. Deshalb denken viele daran, ihren Laden aufzugeben.“ Für die Rostockerin lief das Jahr 2010 allerdings solide. Einbrüche musste sie nicht wegstecken. Durch Touristen und während der Feiertage komme mehr Geld in die Kasse.
Auf lange Sicht müssten sich die Antiquare wohl wieder auf ihr Kerngeschäft besinnen, sagt Biester vom Börsenverein. „Wirklich seltene Bücher mit geringen Auflagen erzielen nach wie vor hohe Preise bei Sammlern.“

Handel mit gebrauchten und vergriffenen Büchern
Wie viele Antiquariate es in Deutschland gibt, ist schwer zu beantworten. Gut 190 Firmen sind als antiquarische Buchhandlung beim Börsenverein des Deutschen Buchhandels Mitglied. Der Verband Deutscher Antiquare zählt etwa 240 Mitglieder, wobei es Doppelmitgliedschaften bei beiden Verbänden gibt. Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels schätzt die Zahl der Ladengeschäfte auf etwa 350 Firmen.
Annika Müller

Donnerstag, 23. Dezember 2010

Dienstag, 21. Dezember 2010

Kopflos - ein Schultheaterprojekt




Kopflos
Ein Stück von und für Jugendliche ab 14 Jahren

Auf einer unbekannten Insel ist eine Gruppe von Jugendlichen plötzlich auf sich allein gestellt. Es gibt keine Erwachsenen und somit auch keine bewährte Instanz für Regeln und Gesetze. Grenzenlose Freiheit!? Abgeschnitten von der Zivilisation erfahren die Jugendlichen ganz neue Lebenssituationen, und sie erleben, wie sich in diesem Frei-Raum ganz unwillkürlich neue Gesetzmäßigkeiten entwickeln, deren Eigendynamik mitunter mächtiger ist als sie.
„Kopflos“ ist der Arbeitstitel eines Theaterstückes, das die Schülerinnen und Schüler der 9. Klasse mit reformpädagogischen Profil des Alexander-von-Humboldt-Gymnasiums in Greifswald selbst entwickeln. Angeregt durch verschiedene literarische und wissenschaftliche Vorbilder erarbeiten sie aus eigenen Ideen, Erlebnissen und Fragen erst einzelne Szenen, dann ein ganzes Stück. Ermöglicht wird diese Arbeit im Rahmen eines sich jährlich wiederholenden Klassentheaterprojektes, bei dem das Theater Vorpommern, das Humboldt-Gymnasium, die Arndt-Schule und die Montessori-Schule in Greifswald kooperieren. Ein Projekt, das schulische und kulturelle Bildung miteinander verbindet und Kunst und Kultur als Motoren gesellschaftlicher Entwicklung festigen kann.

Inszenierung: Barbara Gottwald
Bühne und Kostüme: Esther Bätschmann
Dramaturgie: Anja Nicolaus
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Sonntag, 19. Dezember 2010

Donnerstag, 16. Dezember 2010

Freitag, 10. Dezember 2010

Donnerstag, 9. Dezember 2010

Die Antiquariate folgen den Tante-Emma-Läden IV

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Das Börsenblatt meldet:

09.12.2010
Bücherstube am See Peter Neser schließt

Zum Jahresende schließen Peter und Gudrun Neser ihre 1926 gegründete Bücherstube am See (Buchhandlung & Antiquariat) und gehen nach über 50 Arbeitsjahren in den Ruhestand.

In einer Mitteilung an die Kunden heißt es: "Bei allem buchhändlerischen Engagement ist zuletzt auch für uns die Zeit des Abschieds gekommen. Leider ist es uns nicht möglich gewesen, qualifizierte Nachfolger für unsere Buchhandlung zu finden. So haben wir uns notgedrungen entschlossen, nach vierundachtzig Jahren voller anspruchsvoller Aufgaben im modernen Buchhandel und im Buchantiquariat Neser's Bücherstube am See am 31. Dezember 2010 zu schließen. […] Dankbar erinnern wir uns an all die liebenswürdigen Büchersammler, Antiquariatskunden, Neser-Fans, die uns in langen Jahren die Treue gehalten haben. Mit einem gewissen Stolz aber blicken wir auch zurück auf viele junge Menschen, die in unserer Buchhandlung den schönen Beruf des Buchhändlers erlernten."

Ein Antiquariats-Angebot im Internet (ZVAB) bleibt allerdings über das Jahresende hinaus bestehen. Neue Adresse und Firmierung ab 1. Januar 2011: Versandantiquariat Peter Neser (vormals Bücherstube am See), Gartenstraße 31, 78462 Konstanz, Tel. 07531/22176, Mail
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Mittwoch, 8. Dezember 2010

Antiquariate als Nachfolger der Tante-Emma-Läden III

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Und noch einer, wie das Börsenblatt meldet:

08.12.2010 Finissage im Antiquariat Ulrich Heider

Zum Jahresende schließt Ulrich Heider, wie berichtet, sein Ladenlokal in der Kölner Innenstadt. Am 18. Dezember findet in der St.-Apern Straße-20 ab 13 Uhr eine Finissage statt.

Ulrich Heider wird künftig wieder ein reines Versandantiquariat betreiben. Neue Geschäftsadresse ab 1. Januar 2011: Brundhildplatz 12, 50739 Köln. Mail Spezialgebiete sind Bibliophilie, Pressendrucke, illustrierte Bücher, Kunst und Kunstgeschichte.


Davor hieß es:

08.09.2010
Ulrich Heider schließt Ladengeschäft in Köln

Zum Jahresende schließt der Antiquar Ulrich Heider sein erst im Februar eröffnetes Ladenlokal in der Kölner Innenstadt wieder. Rückkehr zum Versandantiquariat, neue Geschäftsadresse.
Hinter der Schließung des Ladens stehen nach Auskunft von Ulrich Heider gegenüber boersenblatt.net ausschließlich persönliche Gründe. Heiders Spezialgebiete sind Bibliophilie, Pressendrucke, illustrierte Bücher, Kunst und Kunstgeschichte.

Dienstag, 7. Dezember 2010

Antiquariate als Nachfolger der Tante-Emma-Läden II

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Wir sprachen in diesem Blog bereits darüber. Nun meldet das Börsenblatt:

07.12.2010 Hölty-Stube in Göttingen schließt

Zum Jahresende schließt Inhaber Carsten Hildebrandt sein Ladenantiquariat in der Göttinger Innenstadt (Johannisstraße 28). Weiterführung als Versandhandel.

Die neue Adresse des Unternehmens, gegründet 1860 als Carl Spielmeyers Buchhandlung, lautet:
Hölty-Stube (Inh. Carsten Hildebrandt)
Zum Gelenberg 6
37130 Gleichen
Mail
Tel. 0151/57993731 oder 0551/794293
Fax 0551/42889

Auf Anfrage von boersenblatt.net teilt Hildebrandt weiter mit, neben der bestehenden ZVAB-Beteiligung die Präsenz auf weiteren Internet-Plattformen vorzubereiten. Auch eine künftige Messebeteiligung schließt Hildebrandt nicht aus.


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Die Sammlungen der Universität Greifswald

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(Anklicken zum Vergrößern, danach die Rücktaste des Browsers betätigen!)



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Montag, 6. Dezember 2010

Weihnachtslesung im Antiquariat




Auch unsere (der BuchhändlerInnen) einschlägige Zeitschrift weist auf die Veranstaltung hin!
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Sonntag, 5. Dezember 2010

Altonaer Büchertage

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Vernissage in der Alten Bäckerei in Greifswald



Ab dem 13. Dezember stellt Martha Damus (Caspar-David-Friedrich-Preisträgerin) in der Alten Bäckerei aus. Die Vernissage findet statt am 12. 12. um 17 Uhr.

„grundlegendes auf weißem kunstleder“. Neue Arbeiten

Die Arbeit „grundlegendes, auf weißem kunstleder“ unterbreitet Labiles auf weichen Polstern. Die audiovisuelle Animation und Rauminstallation bezieht sich auf immer wieder anzutreffende Verhaltensweisen und Verschiebungen in menschlichen (Liebes-)Beziehungen. Als wäre fast schon ein Muster zu erkennen…

Öffnungszeiten vom 13.-17.12. 16-20 Uhr
in der Alten Bäckerei, Feldstraße 20 (Eingang Franz-Mehring-Straße)

Die Antiquariate folgen den Tante-Emma-Läden

Im Börsenblatt online findet sich folgender Artikel "Über das Stöbern" von Michael Eschmann:

03.12.2010
Über das Stöbern

Von lautstark verzehrten Spiegeleiern, Keilereien & anderen Theaterauftritten. Erinnerungen an die fast versunkene Welt des Laden- und Stöberantiquariats von Michael Eschmann.

Gestern rief eine Kundin an. "Wie sind ihre Öffnungszeiten?" "Ich habe nur einen Online-Handel", war meine Antwort. "Wenn sie mir aber sagen, was sie suchen, kann ich ihnen vielleicht auch schon am Telefon weiterhelfen." Sie wolle nur stöbern, das mache sie so gerne. Ich gab ihr den Hinweis auf unsere Website und wie man dort Bücher findet. Schon beim Erklären bemerkte ich, das ist nicht ihr "Ding". Beim Auflegen des Telefonhörers wurde mir plötzlich wieder schmerzhaft bewusst, dass mit dem Verschwinden der Ladenantiquariate auch das "Stöbern" nicht mehr möglich ist. Heute "surft" man, im schlimmsten Fall "scrollt" man Titel ab, aber stöbern, dieses körperliche Erlebnis wie einst in den Antiquariaten gibt es nur noch in Ausnahmefällen. Man stand auf einer Bücherleiter, kletterte eine Wand empor, stets von der Hoffnung angetrieben, dort "oben" einen Schatz zu bergen. Manchmal kam man bis zur Spitze, manchmal, wenn zuviel Geröll, sprich "Gerümpel" auf dem Weg lag, gab man schon vorher entnervt auf. Fast immer war es ein Erlebnis, egal wie man es sah.

Der ganze Artikel hier.

Montag, 29. November 2010

Kooperationsprojekt PINK PONG

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Blick in die Ausstellung (Heiko Krause, Ulrich Puritz, Michael Soltau)


Präsentation des Katalogs zum Kooperationsprojekt:
PINK PONG
Zachęta Sztuki Współczesnej, Szczecin,
Caspar-David-Friedrich-Institut (CDFI), Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald

Nach der Realisation der Ausstellung PINK PONG, die vom 6.10.2010 bis zum 3.11.2010 in der „Willa Lentza“ in Szczecin stattgefunden hat, soll am 10.12.2010 (20 Uhr) das Ergebnis des deutsch-polnischen Kooperationsprojekts in Form eines Katalogs der interessierten Greifswalder Öffentlichkeit in der Medienwerkstatt des CDFI vorgestellt werden.
Schon vor der Ausstellung ist im intensiven Gedankenaustausch mit Agata Zbylut und Natalia Szostak eine Kooperation zwischen der „Zachęta Sztuki Współczesnej“ in Szczecin und dem Caspar-David-Friedrich-Institut der Greifswalder Universität konzipiert worden, die im Kontext zur kürzlich gegründeten Kunsthochschule in Szczecin Lehrenden beider Häuser die Möglichkeit eröffnet hat, die spezifischen Profile ihrer Institution an Hand individueller Positionen innerhalb unterschiedlicher künstlerischer Disziplinen zu präsentieren. Vor diesem Hintergrund wurden Künstler ins Blickfeld gerückt, deren offene Programmatik sich auch in der jeweiligen Lehrauffassung abbildet und die Argumente aktueller Kunstströmungen impliziert:

Heiko Krause Marcus Schramm
Kamil Kuskowski Michael Soltau
Ulrich Puritz Andrzej Wasilewski
Łukasz Skąpski Waldemar Wojciechowski

In der Zukunft sollen auf der Basis der vielfältigen Erfahrungen dieses Projekts der Austausch von Studierenden beider Häuser, die Entwicklung von Stipendiatenprogrammen sowie die Konzeption und Realisation von Präsentationen und Events im Mittelpunkt unserer grenzüberschreitenden Zusammenarbeit stehen.

Michael Soltau, im November 2010

http://zachetaszczecin.art.pl/pinkpong/index.html
http://www.zachetaszczecin.art.pl/start.html
www.cdfi.de



Blick in die Ausstellung (Kamil Kuskowski, Waldemar Wojciechowski)

Fotografien von Anja Meyer im CDFI in Greifswald

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DIE POESIE DES AUGENBLICKS

Anmerkungen zu den fotografischen Arbeiten von Anja Meyer

Die Fotografien von Anja Meyer sind geprägt vom sicheren Gefühl für das Augenblickliche.
In ihren Portraits, die häufig im Landschaftskontext realisiert werden, gelingt es ihr immer wieder, vermeintlich zufällige Situationen präzise zu inszenieren. Sie entdeckt hinter der Ebene des Abbildhaften die Momente des Authentischen und gibt ihrem Gegenüber den Raum für das Eigene und Eigentliche. Die Fotografin öffnet diese Räume des Wahrhaftigen für ihre Protagonisten ebenso wie für den Betrachter. Hier entsteht ein emotionales Spannungsfeld zwischen Autor und Rezipient. „Das lichtbildnerische Malen von Narrationen und Emotionen“ nennt dies die Künstlerin.
Merkmale des Vorläufigen charakterisieren die landschaftlichen Impressionen ebenso wie die figürlichen Darstellungen von Anja Meyer. Die Kompositionen des labilen Gleichgewichts dokumentieren einen sensiblen Geist, der aus dem Unterwegssein die Inspiration bezieht.
Geprägt von kreativer Unruhe fixiert sie den Augenblick im Bild und charakterisiert wie beiläufig die Befindlichkeit ihrer Generation.

Michael Soltau, im November 2010


Anja Meyer (Jahrgang 1987) lebt und arbeitet in Berlin. Sie studiert an der Fachhochschule Potsdam (Schwerpunkt Ästhetik und Konzeptkunst) sowie an der „School of Design Thinking“ am „Hasso- Plattner-Institut“.


ANYAME PHOTOGRAPHY________________________________
Ausstellungseröffnung 9.12.2010 - 20 Uhr
Dauer: 10.12.2010 - 17.12.2010
Öffnungszeiten: Montag-Freitag, 14-18 Uhr
Caspar-David-Friedrich-Institut
Medienwerkstatt
Bahnhofstr. 50
17489 Greifswald

Pläne der Galerie Schwarz in Greifswald

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Sonntag, 28. November 2010

"Freie Bühne" im Pariser in Greifswald

Mariola schrieb mit Bitte um Weiterleitung - voir ici:

Hallo ihr!

ich möchte wieder euch alle am Sa. 4.12 ab 20 Uhr ins Pariser einladen: es geht wieder um einen "Freie Bühne"-Abend, diesmal auch rauchfrei, für alle die gerade Schwanger sind -u nd es gibt eine Menge von euch :-)

Bring einfach deine Lieblingsgedichte, Geschichten, selbstgeschriebene Stücke... mit und teile sie!! Egal in welcher Sprache, in welchem Stil.. lies es vor!!! Wir möchten einfach mal wieder einen gemütlichen Abend zusammen haben. Mach mit!!!

Und wenn ihr noch es weiterleiten könnt, wäre es super. Es gibt bestimmt viele Leute in HGW, die sich freuen würden, so einen Literatur-Abend geniessen zu können :-)

LG
eure Mariola

Jan Piskorski im Greifswalder Falladahaus

Der Historiker Jan Piskorski aus Szczecin / Stettin, der nicht zum ersten Mal im Falladahaus ist (und Autor des „Pommerschen Jahrbuchs für Literatur“ von Anfang an). Piskorski veröffentlicht seit Jahren Bücher und Aufsätze über ostmitteleuropische Geschichte und “Erinnerungskultur“ in Polen und Deutschland. Viele seiner Aufsätze zum Thema erschienen auch in deutschen Medien. Er verfaßte auch einen Beitrag für die in diesem Jahr kurzfristig wogende deutsche Debatte um die polnische Mobilmachung vom März 1939, der von einer Bemerkung Erika Steinbachs ausging. Leider schlug die FAZ das Angebot eines deutsch-polnischen Dialogs aus. Pom-lit dokumentierte seinen Beitrag hier:

Wo der Deutsche ist, ist Deutschland. Zur Debatte über polnische Mobilmachung.

Montag abend können Sie den Autor im Falladahaus hören:

Prof. Dr. Jan Piskorski (Universität Szczecin): Von nationalen Obsessionen, schöngefärbten Geschichten und dem Nutzen, schmutzige Wäsche zu waschen

Der Vortrag behandelt die polnische Erinnerung im Kontext der europäischen Auseinandersetzungen um die Auswertung der Vergangenheit. Es wird ein Blick auf die Veränderungen in den Mentalität europäischer Nationen geworfen, die den politischen Anforderungen häufig nicht gerecht werden. Zu diesen Problemen gehören auch die unterschiedlichen Erinnerungsformen, zu denen sowohl die persönliche, familiäre Erinnerung mit der Neigung zur Heroisierung der Vorfahren sowie die Erinnerung als Gegenstand der Macht zählt. Prof. Piskorski widmet sich in seinem Vortrag dem Gedenkprozess an die Opfer und wird auf die Frage eingehen, welchen Zweck der Erinnerungskult verfolgt: Geht es um das menschliche Bedürfnis, an die Verstorbenen zu erinnern oder eventuell auch darum, dem Opfer einen Sinn für die Berechtigung des Staates zu verleihen?

Prof. Dr. Jan Maria Piskorski wurde 1956 in Szczecin geboren und besetzt derzeit den Lehrstuhl für Vergleichende Geschichte Europas an der Universität Szczecin. Sein Arbeitsschwerpunkt liegt auf der Geschichte Mittel- und Ostmitteleuropas im 19. und 20. Jahrhundert mit besonderer Berücksichtigung des Themas der Migration und der Menschenrechte.
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pom-lit.de
Steinstraße 59
info@pom-lit.de
http://pomlit.wordpress.com/

Photographie-Ausstellung in Greifswald

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Liebe Freunde der Fotokunst,
ich freue mich Ihnen wieder eine interessante Ausstellung ankündigen zu können. Der Fotograf Peter Konschake beschäftigt sich seit längerer Zeit mit der Darstellung von Licht in seiner abstrakten Form. Die vorgestellten Bilder sind das letzte Projekt aus St. Petersburg. Hier steht das Wechselspiel von Licht und Tanz im Fokus des Betrachters. Drei Sequenzen von gegenständlich bis abstrakt, bringen in Ihrer Wechselwirkung neue Formen und Farben hervor.
Gleichzeitig zur Ausstellung wird ein Buch mit gleichnamigem Titel vorgestellt,welches in Zusammenarbeit mit dem hamburger Verleger Klaus Tiedge entstand.
Ich möchte auf diesem Wege, allen Freunden der Galerie für ihr Interesse 2010 danken.
Ich freue mich auf Ihr Kommen!

Donnerstag, 25. November 2010

Montag, 22. November 2010

Geschichte Rügens - Band 4 (von 5)

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Heute abend wurde der vierte von fünf Bänden der Geschichte Rügens vorgestellt.

Hier ein paar Impressionen:


Tango zu Silvester in Loitz

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Doreen und Bernd laden zum Silvestertango nach Loitz!

(Zum Vergrößern anklicken, danach die Rücktaste des Browsers betätigen)
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Donnerstag, 11. November 2010

WESTENDseminar: Film und Diskussion

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(Anklicken zum Vergrößern, danach die Rücktaste des Browsers betätigen)



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Dienstag, 9. November 2010

Tango-Konzert in Greifswald

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Die "Freunde des vollen Mondes" spielen zum Tango auf - konzertant, aber auch tanzbar!

Montag, 8. November 2010

Vom Roman zum Theatertext

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Die Autorin und Regisseurin Astrid Kohlmeier (geb. 1983) ist bekannt geworden mit Theatertexten („Grüne Organe“, "Black Dogs"), die in Graz, Basel, München und Montreal aufgeführt wurden. 2010 erschien ihr Buch „Vom Roman zum Theatertext". Hierin beschäftigt sie sich mit der formalen und inhaltlichen Umgestaltung eines Romans in einen Theatertext. Wissenschaftlern bietet es zudem neue, für diesen Zusammenhang entwickelte Analysekategorien. Im Falladahaus wird sie zudem auf dramatische Bearbeitungen der Werke Hans Falladas eingehen.
Donnerstag, 11.11., 20:00 Uhr Falladahaus Eintritt 3/2 Euro

Mittwoch, 3. November 2010

Internet und Ladenkundschaft

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MVregio meldet:

Der Anteil der Unternehmen in Deutschland, die ihre Produkte oder Dienstleistungen neben herkömmlichen Vertriebswegen auch über das Internet oder andere computergestützte Netzwerke verkauft haben, ist laut Mitteilung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im Jahr 2009 signifikant gestiegen: Fast jedes vierte Unternehmen (23%) nutzte zu Vertriebszwecken die Potentiale des Internets. Der Anteil hat sich damit binnen Jahresfrist mehr als verdoppelt (2008: 11%).
Die deutliche Zunahme bei den Online-Verkäufen ist insbesondere auf die kleinen Unternehmen mit unter zehn Beschäftigten zurückzuführen, die sich in den vergangenen Jahren beim Online-Handel noch zurückgehalten hatten. Auch hier stieg der Anteil der Unternehmen mit Verkäufen über das Internet von 11% im Jahr 2008 auf nunmehr 23% an. Die Zunahme betrifft nahezu alle untersuchten Wirtschaftszweige.
Die wachsende Bedeutung des Online-Handels spiegelt sich auch bei den Umsatzzahlen wider. Unternehmen, die im Jahr 2009 Produkte und Dienstleistungen über das Internet oder andere computergestützte Netzwerke veräußerten, erzielten auf diesem Wege bereits 33% ihres Gesamtumsatzes. Gemessen am Gesamtumsatz aller Unternehmen in Deutschland betrug der Anteil der über E-Commerce erzielten Umsätze im Jahr 2009 rund 16% und stieg damit gegenüber dem Jahr 2008 (11%) ebenfalls deutlich an.

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Meine Anmerkung dazu: Das ist so eine Sache mit dem prozentualen Anteil - bei mir ist der Anteil der Internetverkäufe ziemlich stark angestiegen, weil es keine Ladenkunden mehr gibt...
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Freitag, 29. Oktober 2010

Donnerstag, 28. Oktober 2010

Ausstellung im Rahmen der Entwicklungspolitischen Tage in Greifswald und anderswo

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Die Ausstellung

Wohnen. In Würde. Roma in Rumänien und Italien




wird im Rahmen der Entwicklungspolitischen Tage des Jahres 2010 "Welt Macht Geld"
im Antiquariat Rose, Steinbeckerstr. 20, in der Zeit vom 3. bis zum 13.11. gezeigt.

Die Eröffnung findet am 3. 11. um 20 Uhr statt. Der Eintritt ist frei - alle sind herzlich eingeladen!



Die Ausstellung informiert über die oft katastrophalen Wohnbedingungen und Zwangsräumungen von Roma in Italien und Rumänien.
Das Menschenrecht auf angemessenes Wohnen ist sowohl in der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte als auch im UN-Sozialpakt verankert. Niemand darf ohne weiteres von seinem Wohnort vertrieben werden. Roma in Europa leben zwar häufig in ärmlichen Verhältnissen, aber diese Orte sind ihr Zuhause. Wenn ihnen dieses ersatzlos genommen wird, verlieren sie ihre Existenzgrundlage und fühlen sich in ihrer Würde verletzt.

Die Ausstellung wird gezeigt von der Greifswalder Gruppe von amnesty international.

Weitere Informationen hier.

Das Recht auf menschenwürdiges Wohnen ist auch im globalen Zusammenhang zu sehen:



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Mittwoch, 27. Oktober 2010

History of Greifswald

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Kiel, Uwe und Fritz Lewandowski. Greifswald. History of the university and Hanseatic city in dates. Mit zahlreichen Abbildungen, Greifswald, 2010. 77 S., 8°, Pp.
* Der vorliegenden Ausgabe liegt die geringfügig überarbeitete und aktualisierte deutschsprachige 2. Auflage des Titels aus dem Jahr 2006 zugrunde. (63133) € 10,-

Dienstag, 26. Oktober 2010

„Welt Macht Geld“

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10 Jahre Entwicklungspolitische Tage
Am 2. November starten die 10. Entwicklungspolitischen Tage in M-V unter dem Motto WELT MACHT GELD mit einer landesweiten Auftaktveranstaltung im Pommerschen Landesmuseum. Bis zum 24. November wird in verschiedenen Orten in ganz Mecklenburg- Vorpommern ein buntes Programm aus Vorträgen und Lesungen, Filmen, Theater, Musik, Ausstellungen und Workshops geboten. Alles wird sich dabei ums Geld drehen. Denn Geld bestimmt unser Leben. Doch längst ist Geld für uns nicht mehr greifbar. Was ist Geld? Wo kommt es her? Wer macht es und wer legt die Höhe von Zinsen fest? Und was macht Geld mit uns – wenn wir zu wenig davon haben, oder auch zuviel?
Diesen und vielen anderen Fragen kann das Publikum im Dialog mit WirtschaftswissenschaftlerInnen, TheologInnen, PhilosophInnen oder KünstlerInnen nachgehen. Mit Dr. Nico Paech von der Universität Oldenburg diskutieren wir die Frage, ob ein Wirtschaftssystem ohne beständiges Wachstum vorstellbar ist. Im Rahmen des Planspiels „FishBanks“ stehen wir vor der Herausforderung, anhand einer simulierten Fischereiwirtschaft ökonomische Interessen mit ökologischen Erfordernissen in Einklang zu bringen. Wie aus der Not neue wirtschaftliche Perspektiven erwachsen können, erörtern wir mit Dr. Friederike Habermann aus Berlin am Beispiel der Finanzkrise in Argentinien. Die Theatergruppe „Alta Vista“ schließlich erzählt auf Stelzen die Geschichte von einem hoch verschuldeten Menschen – und was der Druck des Geldes aus ihm macht. Mit dem Druck des Geldes beschäftigen wir uns auch auf kreative Weise: dort, wo mit selbst gedruckten Scheinen bezahlt wird und es nach Kaffee duftet, kann die „druckbar“ nicht weit sein!
Seit 2001 findet die Veranstaltungsreihe regelmäßig einmal im Jahr in Mecklenburg-Vorpommern statt. Sie orientiert sich an gesellschaftlichen Themen von globaler Relevanz und wird vom Eine- Welt- Landesnetzwerk in Zusammenarbeit mit dem Greifswalder Weltladen koordiniert. Hinter den Veranstaltungen steht ein breites Bündnis aus Vereinen, Initiativen und Einzelpersonen.

Mehr Informationen hier - und das Programm als PDF hier.
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Montag, 25. Oktober 2010

Speedy's Company spielt auf zum Tanz

Hallo Musikfreunde,
am Sonnabend den 06.11.2010 gibt es die letzte Möglichkeit in diesem Jahr "Speedy's Company" Live zu erleben! Wir spielen zur "Herbst-Tanznacht" in der Gaststätte "Campo Alegre" (ehemals Schwarzer Adler oder Hotel am Wall) in der Langen Straße. Die Karten dafür gibt es bei mir im Laden, oder in der Gaststätte selbst, zu einem Unkostenbeitrag von 10,00€ (Begrüßungsgetränk + Knabberzeugs sind darin enthalten). Karten- oder Tischreservierungen sind auch per e-mail möglich!
Die Veranstaltung beginnt um 21:00 Uhr, Einlass ist ab 20:00 Uhr.
Speedy's Company hat einmal in der Kiste gewühlt und hat noch ein paar schöne tanzbare Titel zusätzlich in das Repertuar aufgenommen. Wer also bei herbstlichen Temperaturen mal ins Schwitzen kommen möchte, dann auf zur "Herbst-Tanznacht"!
Wir werden wie immer unser Bestes geben um Euch einen schönen musikalischen Abend zu bereiten!
Also wir sehen uns am 06.11!
Bis dahin noch eine schöne Zeit
Speedy
Frank Geldschläger

Fest mit Weinprobe und Livemusik im "Campo Alegre"

Montag, 18. Oktober 2010

Muß alles ins Netz?



Der LHV lädt ein zu einer Tagung in Güstrow mit dem Thema:

Muß alles ins Netz?
Zur Zukunft der heimatbezogenen Printmedien in M-V


Einladung und Programm finden sich hier.
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Mittwoch, 13. Oktober 2010

Antiquariat in einer Weinkiste

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Das Börsenblatt meldet:

Aus dem Netz gefischt: ein sehr realitätsnahes Miniaturantiquariat in einer Weinkiste, hergestellt von einer Miniaturistin aus Coesfeld.

"Endlich ist auch mein Antiquariat fertig. Bei einem Workshop bei Gerda Weitz wurde das Antiquariat in einer Weinkiste gebaut. Zuhause kamen noch viele Stunden des Bücherbasteln dazu. Das schönste war für mich das einräumen der Bücher und die Dekoration." Weitere Bilder (Innen- und Außenansichten, natürlich auch mit Katze) dieses kleinen, wohl insgesamt etwas "romantisch" nachempfundenen Antiquariats gibt es hier und hier.

Freitag, 1. Oktober 2010

Solidaritätskundgebung in Greifswald

Heute abend wird es um 19 Uhr auf dem Greifswalder Bahnhofsvorplatz eine Kundgebung aus Solidarität mit dem Widerstand gegen Stuttgart 21 geben. Damit schließen wir uns einer Aktion an, die bundesweit stattfindet.

Bitte nehmt an der Kundgebung teil, zeigt Eure Solidarität mit dem niedergeknüppelten Widerstand und macht deutlich, daß wir lieber mehr IC-Verbindungen, bvesser ausgebaute Strecken, eine wiederaufgabaute Karniner Brücke haben wollen als ein milliardenschweres Repräsentationsobjekt in Stuttgart!

Neuigkeiten zur Organisation im Laufe des Tages hier.

Hier der bundesweite Aufruf:

Liebe Freundinnen und Freunde,

der Protest gegen Stuttgart 21 braucht Eure Unterstützung! Der friedliche Widerstand gegen das Bahnprojekt Stuttgart 21 musste heute einen brutalen Polizeinsatz erleben. Bei der Räumung des Stuttgarter Schlossgartens setzte die Polizei Wasserwerfer, Schlagstöcke, Tränengas und Pfefferspray ein, um Blockaden von Demonstranten aufzulösen. Betroffen wurde auch eine seit langem angemeldete Schülerdemo. Hunderte Demonstranten wurden verletzt.
Dieser Einsatz ist nicht nur völlig überzogen, sondern er folgt auch einem offenkundigen und zynischen Kalkül: Ministerpräsident Stefan Mappus versucht, die Stuttgart 21-Gegner zu emotionalisieren, um sie anschließend möglichst kriminalisieren zu können. Wir wollen dagegen bundesweit ein Signal setzen und rufen zu bundesweiten “Schwabenstreichen” auf:

Am *1. Oktober* wollen wir Punkt 19 Uhr vor den Bahnhöfen dieses Landes gemeinsam mit einem breiten Bündnis FRIEDLICH gegen das irrsinnige Großbauprojekt protestieren. Damit unterstützen wir auch die Großdemo in Stuttgart, die morgen – wie jeden Freitag – durch die Straßen der Baden-Württembergischen Landeshauptstadt ziehen wird. Stuttgart 21 geht uns alle an, denn die Milliarden, die in Stuttgart verbuddelt werden, fehlen beim Ausbau des Schienennetzes in ganz Deutschland.
Lasst uns gemeinsam ein Signal setzen: Der Widerstand gegen Stuttgart 21 geht weiter – und er bleibt friedlich.
Alle aktuellen Informationen findet Ihr auf unserer Website.
Beste Grüße
Steffi Lemke.
Hier eine Übersicht der Demos und Schwabenstreiche am 1. Oktober:
1. Stuttgart, 19 Uhr Schlossgarten
2. Berlin, 19.00 Uhr
Potsdamer Platz, Am DB-Tower
3. Hannover, 19.00 Uhr
Bahnhofstraße, Ecke Ernst-August-Platz
4. Magdeburg, 19.00 Uhr, Hauptbahnhof
5. Kiel, ab 14.00 Uhr (!!) Bahnhofsvorplatz, Schweigemarsch
6. Düsseldorf, Hauptbahnhof, 16.00 Uhr
7. Mainz, 15.00 Uhr auf dem Bahnhofsvorplatz
8. Leipzig, 19.00 Uhr, Kleiner Willy-Brandt-Platz (ggü. Hauptbahnhof),
9. Dresden, 19.00 Uhr Schwabenstreich, Albertplatz
10. Erfurt, 15.00 Uhr
Bahnhofsvorplatz Erfurt Hauptbahnhof
11. Potsdam, 16.00 Uhr, vor dem Hauptbahnhof
12. 09599 Freiberg, 18.00 Uhr, vor dem Bahnhof in Freiberg

Donnerstag, 30. September 2010

Kauft noch jemand Bücher bei amazon?

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Aus: Börsenblatt 39 (2010), S. 6

Dienstag, 28. September 2010

Krach in Bugewitz!

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Liebe Freundinnen und Freunde des kulturvereins weitblick, nach den wunderschönen, ruhigen Klängen aus Schweden am vergangenen Wochenende gibt es bald: KRACH IN BUGEWITZ!



Am Freitag, den 8. Oktober, spielt die Greifswalder Ska & Reggae Band 'Krach' erneut in Bugewitz zum Tanz auf.

Im allgemeinen Sprachgebrauch ist das Wort Krach eher negativ behaftet, doch die sieben Jungs der gleichnamigen Band aus Greifswald / Mecklenburg-Vorpommern geben dem Wort eine ganz neue Bedeutung. Kenner wissen die Band mit der Tuba im Bläsersatz schon länger zu schätzen. Die Combo bringt ihr Publikum mit swingigen Bläsersätzen und kräftigen Grooves zum tanzen und garantiert einen fetten, eigenwilligen Sound, der das Publikum von den Sitzen reißt.

Mehr hier und hier.

Live sieht das so aus.

Beginn des Konzertes ist 20 Uhr. Karten gibt es in der Friedrich-Wagner-Buchhandlung Ueckermünde, via Tel. 039771-54626 und an der Abendkasse. Alle Menschen bis zu 14 Jahren haben freien Eintritt, von 15-18 gibt es eine Ermäßigung.

Mit herzlicher Einladung, Bitte um Weiterverbreitung und besten Grüßen !

kulturverein weitblick e.v.
Büro: Ueckerstr.79 17373 Ueckermünde
Tel. 039771-54626
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Mittwoch, 22. September 2010