Mittwoch, 20. Januar 2010

DU über Suhrkamp



Überschrieben mit "Gibt es eine neue Suhrkamp-Kultur?" widmet sich das aktuelle Heft der Schweizer Zeitschrift DU 60 Jahren Suhrkamp-Verlag.

"Seit sieben Jahren, seit dem Tod des prägenden Verlegers Siegfried Unseld am 26. Oktober 2002, diskutieren wir nicht mehr über Bücher, sondern verfolgen in rascher Folge in der Öffentlichkeit ausgebreiteten Fortsetzungen der Seifenoper aus der Frankfurter Lindenstraße. Den Machtkampf ums Verlagserbe. Den Weggang tragender Mitarbeiter und Autoren. Die juristischen Winkelzüge. Den raschen Wechsel des Führungspersonals. Die Zermürbung der Mitgesellschafter. Den Umzugsstrreit. Den Verkauf des Archivs. Die große Zäsur", schreibt Stefan Kaiser im Editorial. "Der Verlag lieferte den Stoff für die Auseinandersetzung mit der Gegenwart, munitionierte etwa das Denken der 68er und machte die Postmoderne auch außerhalb Frankreichs salonfähig."

Beiträge von Ulla Unseld-Berkèwicz, Briefe Max Frischs, Rückblicke von Jürgen Habermas, Louis Begley, Gion Mathias Cavelty, Egon Ammann sowie einem Fußnoten-Text von Friederike Mayröcker.

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