Donnerstag, 2. September 2010

Ich habe der empirischen Pädagogik immer schon mißtraut...

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... und finde mich durch diese Meldung bestätigt:

Begabte Schülerinnen nutzen Chancen nicht, weil sie guten Noten misstrauen
Mädchen werden im Mathematik-Unterricht besser benotet als Jungen, die gleich leistungsstark sind. Dieser scheinbare Vorteil ist für die Mädchen aber in Wahrheit ein Nachteil – Mädchen können nämlich ein Gespür dafür entwickeln, dass gute Mathe-Noten bei ihnen weniger Aussagekraft haben als bei Jungen. Die WZB-Forscherin Lydia Mechtenberg resümiert: Die echten Verliererinnen sind mathematikbegabte Mädchen, die ihr Potenzial nicht nutzen.

Empirische Bildungsforscher haben festgestellt, dass das Feedback, das Lehrer ihren Schülerinnen und Schülern mit Noten geben, alles andere als geschlechtsneutral ist. Nachweislich werden Mädchen im Mathe-Unterricht nämlich bei gleicher Leistung besser bewertet als Jungen. Studien belegen zudem, dass Lehrer bewusst nicht nur Leistung und Talent, sondern auch Einstellung und soziale Kompetenz von Schülern in die Fachnote einfließen lassen.

[...] Die Spieltheorie zeigt, dass am Ende die mathematisch begabten Mädchen als Verliererinnen dastehen.


Denn theoretisch könnte das alles auch genau andersherum sein...
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