Dienstag, 26. Oktober 2010

„Welt Macht Geld“

.


10 Jahre Entwicklungspolitische Tage
Am 2. November starten die 10. Entwicklungspolitischen Tage in M-V unter dem Motto WELT MACHT GELD mit einer landesweiten Auftaktveranstaltung im Pommerschen Landesmuseum. Bis zum 24. November wird in verschiedenen Orten in ganz Mecklenburg- Vorpommern ein buntes Programm aus Vorträgen und Lesungen, Filmen, Theater, Musik, Ausstellungen und Workshops geboten. Alles wird sich dabei ums Geld drehen. Denn Geld bestimmt unser Leben. Doch längst ist Geld für uns nicht mehr greifbar. Was ist Geld? Wo kommt es her? Wer macht es und wer legt die Höhe von Zinsen fest? Und was macht Geld mit uns – wenn wir zu wenig davon haben, oder auch zuviel?
Diesen und vielen anderen Fragen kann das Publikum im Dialog mit WirtschaftswissenschaftlerInnen, TheologInnen, PhilosophInnen oder KünstlerInnen nachgehen. Mit Dr. Nico Paech von der Universität Oldenburg diskutieren wir die Frage, ob ein Wirtschaftssystem ohne beständiges Wachstum vorstellbar ist. Im Rahmen des Planspiels „FishBanks“ stehen wir vor der Herausforderung, anhand einer simulierten Fischereiwirtschaft ökonomische Interessen mit ökologischen Erfordernissen in Einklang zu bringen. Wie aus der Not neue wirtschaftliche Perspektiven erwachsen können, erörtern wir mit Dr. Friederike Habermann aus Berlin am Beispiel der Finanzkrise in Argentinien. Die Theatergruppe „Alta Vista“ schließlich erzählt auf Stelzen die Geschichte von einem hoch verschuldeten Menschen – und was der Druck des Geldes aus ihm macht. Mit dem Druck des Geldes beschäftigen wir uns auch auf kreative Weise: dort, wo mit selbst gedruckten Scheinen bezahlt wird und es nach Kaffee duftet, kann die „druckbar“ nicht weit sein!
Seit 2001 findet die Veranstaltungsreihe regelmäßig einmal im Jahr in Mecklenburg-Vorpommern statt. Sie orientiert sich an gesellschaftlichen Themen von globaler Relevanz und wird vom Eine- Welt- Landesnetzwerk in Zusammenarbeit mit dem Greifswalder Weltladen koordiniert. Hinter den Veranstaltungen steht ein breites Bündnis aus Vereinen, Initiativen und Einzelpersonen.

Mehr Informationen hier - und das Programm als PDF hier.
.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen