Montag, 12. Dezember 2011

Bibliothekensterben

Die Schweriner Volkszeitung meldet:

Leere Kassen: Bibliotheken sterben in MV

Rostock/Grimmen (dpa/mv - In Mecklenburg-Vorpommern werden wegen leerer Gemeindekassen immer mehr Bibliotheken geschlossen. Zwischen 1998 und 2010 sank nach Angaben des Landesvorstandes des Deutschen Bibliotheksverbands (DBV) die Zahl der Büchereien von 222 auf 109. Von den 16 Fahrbibliotheken, die Dörfer mit Lesestoff versorgten, sind heute nur noch fünf unterwegs. «Wir haben kein flächendeckendes Netz mehr an Bibliotheken», beklagt Vorstandsmitglied Uta Mach. Der Verband sieht dringenden Handlungsbedarf und fordert ein Entwicklungskonzept, um eine flächendeckende Versorgung auch auf dem Land zu sichern. Mecklenburg-Vorpommern beteiligt sich nach Angaben der Fachstelle Öffentliche Bibliotheken mit jährlich 336 000 Euro an den Büchereien. Das Nachbarland Schleswig-Holstein stelle dagegen im Rahmen des Finanzausgleichs 7,3 Millionen Euro bereit. Zu den Plänen für die Haushaltsjahre 2012/2013 wollte sich das Schweriner Bildungsministerium nicht äußern.

Donnerstag, 8. Dezember 2011

Finissage im Greifswalder WESTEND

Sehr geehrte Damen und Herren,

Liebe Freunde der zeitgenössischen Kunst,

der Kunstverein artCUBE e.V. möchte zu einer Finissage der aktuellen Ausstellung "Heldinnen sind müde" der jungen polnischen Künstlerin Agata Zbylut, die im Rahmen des Festivals POLENMARKT eröffnet wurde, an diesem Samstag ab 11 Uhr einladen, mit der Möglichkeit die künstlerischen Arbeiten in ihrer Rauminszenierung zu sehen, sowie ab 14 Uhr in einem artistTALK mit der Künstlerin ins Gespräch zu kommen. Weiterhin werden die künstlerischen Projekte "PINK-PONG" und "Schall&Rauch" als Kooperationen zwischen dem Greifswalder Caspar-David-Friedrich-Institut für Bildende Kunst und der Kunstakademie Stettin in Form der entstandenen Kataloge vorgestellt.

Mit besten Grüßen

Marcus Schramm

Kunstverein art-cube e.V.

Dienstag, 6. Dezember 2011

Und noch mehr Tango in Greifswald im nächsten Jahr!

... wobei ich persönlich die "Adornos" am entzückendsten finde ...

Liebe Mitglieder,

Mit Freuden kündigen wir hiermit den

Workshop mit Antje Olowaili (Leipzig) am WE vom 21/22.Januar 2012 an.

13.00 - bis 16.30 Uhr jeweils am Samstag und Sonntag

4 UE a 1,5 h

1. Easy going - Dynamisches und stabiles Gehen, Schrittprojektion, Rotation

2. Sparaltechnik - Stabilität für Ochos und Drehungen

3. Adornos - Elegangte Verzierungen für sie und ihn

4. Floorcraft - Navigieren, Rücksicht und Spaß auf der Tanzfläche

Kosten für aktive Mitglieder 0,00

passive Mitglieder: 20,00 (15)

Nichtmitglieder: 40,00 (30,00)

Anmeldungen bitte hier.

Viele Grüsse

Das Ballhaus

Montag, 5. Dezember 2011

Tango im März 2012

Liebe TangotänzerInnen in Greifswald und Umgebung,

Hier möchten wir euch einen Workshop ankündigen, der vom 10. bis 11. März stattfinden wird.

Wir freuen uns sehr auf Amira Campora, aus Buenos Aires, die im Zuge ihrer Europatournee in Greifswald Station machen wird.

Sie wird im kommenden Jahr unter anderem zusammen mit Gaia und Leandro, die uns aus dem letzten Ws. gut in Erinnerung sind, auf Festivals unterrichten und ihr neues Showprogramm vorstellen.

Sie ist sehr sympathisch und humorvoll und arbeitete mit Größen wie Chicho Frumboli und Eduardo Capussi u.v.a. zusammen. (Weiter kann man ein Spannungsfeld innerhalb des Tangos kaum denken)

Umsomehr freuen wir uns über ihr Angebot, hierher zu kommen.

Wie sie schrieb, ist sie nach Lektüre unserer Homepage an unserer Arbeit und Szene sehr interessiert- gerade weil, wie unschwer an ihrem Stil zu erkennen ist, sie die Offenheit des Tango so sehr schätzt.

Wir dürfen also auf ein ganz besonderesTemperament direkt aus der Weltmetropole des T. A. gespannt sein.

„Info`s“ über Körperarbeit, Dissoziation, Projektion, Improvisation und Essenz aus erster Hand- konsequent, selbstbewusst, Ergebnisorientiert und erprobt…ein ihr ganz besonders am herzen liegendes Thema wird die Milonga sein. Was nicht wundert- interessieren den wirklichen Künstler doch immer vor allem die Wurzeln (der Moderne) im Besonderen.

Endgültige Zeiten und Themen kommen noch. Ort auch.

Da die Einladung aber steht, könnt ihr bereits jetzt schon mit eurer Anmeldung Interesse bekunden.

Seid ganz herzlich dazu eingeladen und gegrüßt mit viel corazon von Bernd und Doreen!

…………………………………………………………………………………………………

Amiras Stil: Im Tango werden Mann und Frau für die Dauer eines Tanzes zu einem Paar. Mann und Frau umarmen sich. Beide wissen, worauf es ankommt: zu führen und das Führen zuzulassen und aufeinander zu achten. Die Musik ist ein unsichtbares Band, das den Mann und die Frau gleichermaßen umspannt. Sensibel für Tangos, das kein festes Muster hat. Improvisierend und die Musik persönlich interpretierend entwickelt ein Paar sein individuelles Verständnis des Tangos. Damit diese Improvisation gelingt, gibt uns der Tango eine Struktur: den “Estracto”, die “Essenz” wie die Grammatik einer Sprache.

Amira Cámpora wurde in Buenos Aires geboren. Dort studierte sie zunächst Ausdruckstanz und Pädagogik und entdeckte 1989 den Tango für sich. Es folgten bald Auftritte auf verschiedenen Tangobühnen in San Telmo.

In diese Zeit fällt auch der Unterricht in den unterschiedlichen Stilen des Tangos bei Milongueros der alten Garde und bei Maestros, die den Tango über BsAs hinaus bekannt gemacht haben. Wichtig für ihre Entwicklung waren aber auch Lehrerinnen und Lehrer der neuen Generation. Graciela Gonzalez prägte ihre Tango-Technik.

Amira lebte 13 Jahre in Deutschland und arbeitete dort zeitweilig mit Michael Domke zusammen. Es folgten Auftritte in ganz Deutschland, unter anderem in Frankfurt, Hamburg und München, und mit ''Tango Real'' in der Berliner Philharmonie. Wichtige europäische Stationen waren das ''Festival de Tango'' in Sitges (Spanien), das Festival ''Couleurs de Tango" in Paris oder im Peras Palast (Istanbul). In New York tanzte sie mit Omar Vega.

Zur selben Zeit begann sie als Tango-Lehrerin zu arbeiten - unter anderem in Bremen, Frankfurt, Hamburg, Hannover, München und Stuttgart. Sie unterrichtet in Brüssel, Moskau, New York, Wien und Zürich, in Italien, aber auch in den Niederlanden.

Seit kurzem bildet sie Tango-Lehrerinnen und Tango-Lehrer aus.

Konzert in Griebenow

Konzert in Greifswald

Sonntag, 4. Dezember 2011

Amazon

Der Ostsee-Zeitung-Blog meldet:

3.12.11

Nichts für Krämerseelen

Die Krämerseelen in der OZ haben dieses Thema bisher nicht aufgegriffen:

Kunde David gegen Goliath Amazon

Der Versandhändler beschäftigt tausende Erwerbslose zum Teil auf Staatskosten. Eine Gesetzeslücke erlaubt das. Nun schlägt das Internet zurück: Blogger rufen zum Boykott auf ...

Das Thema ist seit über einem Monat bekannt und wurde hier nochmals beschrieben.

Eine Lücke im Gesetz macht es dem Internet-Händler Amazon möglich, saisonal befristet Arbeitskräfte zu beschäftigen, die teilweise von den JobCentern und nicht vom US-Giganten bezahlt werden. Die Sozialgesetzgebung erlaubt, dass "zur Einarbeitung" befristet angestellter Arbeitnehmer diese bis zu vier Wochen weiter Leistungen durch die Arbeitsagentur beziehen, statt eines branchenüblichen Lohnes durch das Unternehmen. Bei deb Behörden heißt es, dies sei "ein Fehler, der korrigiert werden muss". ...

Amazon.de, bereits schon früher in der Kritik wegen der dort teilweise herrschenden Arbeitsbedingungen, sieht sich als Goliath nun von ein paar Davids herausgefordert. Dass dies für den Internetversender offenbar noch keine ernsthafte Herausforderung ist, zeigt das bisherige Verhalten bei Medien- oder Kundenanfragen zum Thema. Amazon hält sich bedeckt, verweist auf die Legalität seines Handelns und antwortet bei kritischen Kundenanmerkungen mit Versatzstücken aus dem Phrasenbaukasten. Dies aber könnte sich schnell ändern, sollte es im bevorstehenden Weihnachtsgeschäft zu spürbaren Umsatzeinbußen kommen.

Schon haben sich weitere deutsche Blogs dem spontanen Boykott-Aufruf angeschlossen. ...

Donnerstag, 1. Dezember 2011

Szenische Lesung in Greifswald

Liebe Freunde und Bekannte,

das Atelier PIX lädt alle Interessierten herzlich zur Lesung aus unserem Buch „Öfter denk ick wie n Maler“ ein:

Christa Wolf ist tot

Das Börsenblatt meldet: Christa Wolf ist heute im Alter von 82 Jahren in einem Berliner Krankenhaus gestorben. Das teilte der Suhrkamp Verlag mit. Christa Wolf galt als eine der wichtigsten deutschsprachigen Schriftstellerinnen der Nachkriegszeit. Christa Wolf, geboren 1929 in Landsberg/Warthe (Gorzów Wielkopolski), lebte in Berlin und Woserin, Mecklenburg-Vorpommern. Ihr Werk wurde mit zahlreichen Preisen, darunter dem Georg-Büchner-Preis (1980) und dem Deutschen Bücherpreis für ihr Gesamtwerk (2002), ausgezeichnet. Ihren ersten großen Erfolg erzielte Christa Wolf 1962 mit dem Roman "Der geteilte Himmel", der sich mit der Problematik des geteilten Deutschlands auseinandersetzt. 1963 erhielt sie dafür den Heinrich-Mann-Preis. Ab 1974 war Christa Wolf Mitglied der Akademie der Künste der DDR; 1981 auch Mitglied der gleichnamigen Akademie in West-Berlin. Ihr Hauptwerk liegt bei Suhrkamp vor, darunter die Romane "Kein Ort. Nirgends", "Nachdenken über Christa T.", "Störfall", "Kassandra" und "Medea".

Mittwoch, 30. November 2011

Montag, 28. November 2011

Verschwiegenheit in Not!

Mich erreichte eine E-Mail von Nils Jörn von der Mevius-Gesellschaft, die ich hiermit gerne weiterleite:

Liebe Pommernfreunde,

in den vergangenen Jahren habe ich Sie namens der Mevius-Gesellschaft in der Adventszeit immer wieder um Ihre Unterstützung bei der Rettung pommerschen Kulturgutes gebeten. Durch diese Hilfe konnte das Mevius-Epitaph in Wismar zum 400. Geburtstag des Bewidmeten restauriert übergeben werden. Seit dem vergangenen Jahr bemüht sich unsere Gesellschaft um die Rettung der künstlerisch herausragenden Grabkapelle des Franz von Essen in der Greifswalder Marienkirche. Den Erlös der letztjährigen Weihnachtsaktion haben wir u.a. für die Erstellung eines restauratorischen Gutachtens genutzt. Dieses Gutachten hat die Werkstatt des Berliner Bildhauers Andreas Schlüter (u.a. Zeughaus Berlin, heute Deutsches Historisches Museum) als Schöpfer der barocken Schauwand bestätigt, gleichzeitig akuten Restaurierungsbedarf für einzelne Tugenden festgestellt. So ist die Verschwiegenheit, unbestritten eine der Grundtugenden unseres Stammes, in mehrfacher Hinsicht stark gefährdet. Einerseits haben Pilze der Figur geschadet, andererseits ist sie nur noch durch einen einzigen Nagel in der Schauwand verankert und droht herauszubrechen. Die Mevius-Gesellschaft hat sich entschlossen, die Restaurierungsarbeiten im kommenden Jahr mit dieser Tugend zu beginnen. Die geschätzten Kosten belaufen sich auf 6.000 €, die Gesamtkosten für die Restaurierung der Schauwand auf 90.000 €.

Wenn Sie einmal mehr helfen könnten, wäre ich Ihnen sehr dankbar. Ich kann Ihnen versichern, daß es sich lohnt, die Grabkapelle gehört zu den herausragenden Ausstattungsstücken von St. Marien und ist darüber hinaus eine bedeutende Barockskulptur in Pommern. Die Mevius-Gesellschaft hat neben ihren bekannten Weihnachtskarten, die Sie auf unserer Homepage sehen können, Einkaufschips mit dem Pommerschen Greifen und der Greifswalder Marienkirche als Motiv anfertigen lassen. Die Chips in Gold, Silber oder Bronze kosten 2,- / Stück, die Karten 1,- im Kuvert. Ich schicke Ihnen alles gerne zu und stelle Ihnen nach Erhalt des Geldes gern eine Spendenquittung aus. Besten Dank für Ihre Unterstützung, einen schönen Advent wünscht Ihnen

Ihr Nils Jörn

Dienstag, 22. November 2011

Donnerstag, 17. November 2011

Montag, 14. November 2011

Besser nicht bieten...

Das Börsenblatt meldet:

Antiquariat

11.11.2011Online-Buchhandel

Wirklichkeit des Gebrauchtbuchhandels?

Unerschrockene Marktteilnehmer lassen sich durch ein ungewöhnliches Angebot ("Konvolut von ca. 70.000 meist deutschsprachige Bücher der letzten 100 Jahre.") sicher nicht irritieren. Selten jedoch werden die Kriterien der Zusammenstellung so schonungslos offen benannt: "1.) Billigster Plattform-Preis weniger als 2 Euro; / 2.) Amazon-Verkaufsrang schlechter als 750.000; / 3.) öfter als 20x online angeboten; / 4.) Titel länger als 12 Monate bewegungslos in meinem Bestand." Ob sich für solche Ware ein Käufer findet? Die Koblenzer Anbieterin macht auch hierzu eine klare Ansage: "Für Hobby-Antiquare oder Vielleser ist dieser Posten völlig ungeeignet." Und Hilfe beim Abholen gibt's auch keine…

Freitag, 11. November 2011

Vernissagen-Bass

Und hier noch, dank Jockel Schmidt, eine kleine Erinnerung an frühere Zeiten: Christoph Gottwald am Bass anläßlich einer Vernissage der Bilder von Wolfgang Tietze zu Danttes "Göttlicher Komödie" in der Galerie Vierquadratmeter im Antiquariat Rose:

Mit einer Träne im Knopfloch...

Greifswald TV berichtet über die Schließung meines Landenlokals:

Dienstag, 8. November 2011

Alles fließt

Liebe Freund_innen und Sympathisant_innen des Antiquariats Rose,

alles ändert sich - so auch im Handel mit Büchern!

Der 11. November 2011 ist ein wichtiger Tag der Veränderung, zumindest für das Antiquariat und die Buchhandlung Rose: Sie bleibt nach wie vor für ihre Kunden da, nur anders. Das Ladenlokal schließt am Freitag nach genau 17 Jahren und einer Woche seine Türen - als Antiquar und Buchhändler stehe ich meinen Kunden allerdings nach wie vor zur Verfügung: per E-Mail, per Telefon, per Brief oder per Fax und natürlich: per Bestellung über das Internet. Das Ladenlokal in der Steinbeckerstraße 20 in Greifswald wird andere Zwecke erfüllen. Aber der Antiquar bleibt Buchhändler des Vertrauens für seine Kunden!

Ich bedanke mich bei allen Kunden, die mich in den letzten 17 Jahren im Ladenlokal besucht haben, für Ihre Treue und hoffe, daß Sie mir diese Treue auch in Zukunft halten. Ein wenig traurig bin ich schon, aber die Veränderungen im Handel erfordern Reaktion. Ich hoffe, daß wir auch zukünftig miteinander in Kontakt bleiben und daß das Schließen der Ladentür nicht das Ende unserer Beziehung ist! Ich würde mich jedenfalls freuen, auch weiterhin jedes aktuell lieferbare Buch für Euch besorgen und nach vergriffenen Büchern für Euch suchen zu dürfen!

Ich bin für Euch erreichbar per E-Mail: info@pomeranica.de

Ich bin für Euch erreichbar per Telefon: 03834/799297, per Fax: 03834/799298.

Für Briefe gilt die gewohnte Anschrift: Steinbeckerstraße 20, 17489 Greifswald.

Meine homepage (www.pomeranica.de) wird gerade überarbeitet. Wenn Sie auf aktuellem Stand ist, erfahrt Ihr dies über den nächsten Newsletter.

Meine antiquarischen Titel findet Ihr bis dahin auf den bekannten Plattformen:

ZVAB, abebooks, booklooker, Buchfreund, Biblioman, antiquariat.de, Antiquario, antbo, Bibliophil.

Die Auslieferung erfolgt in Zukunft entweder persönlich oder per Post.

Alsdenn: Wir sehen uns am Freitag nachmittag nochmal im Laden und fürderhin im virtuellen Raum!

Euer Antiquar und Buchhändler

Dr.Ulrich Rose

Mittwoch, 2. November 2011

Neue Ausstellung des Atelier PIX in Greifswald: Öfter denk ick wie n Maler

Die Ateliergemeinschaft PIX präsentiert ab 12. November bis Januar 2012 räumliche, bildnerische und literarische Kunst im Dialog.

Liebe Freunde und Bekannte,

wir Künstler des Atelier PIX - des offenen, integrativen Kunstraums des Pommerschen Diakonievereins, zeigen mit dieser Ausstellung in der Galerie des Literaturzentrum Vorpommern im Koeppenhaus eine bemerkenswerte Zusammenstellung diesjähriger Werke aus Grafik, Literatur, Installation und Plastik. Dazu laden wir euch herzlich ein. Mit der Ateliergemeinschaft PIX und der Band Blind Date des Pommerschen Diakonievereins e. V. präsentieren sich zwei integrative Projekte der Greifswalder Kunstlandschaft. Das Atelier PIX agiert als Kunstplattform und Arbeitsbereich einer Werkstatt für Menschen mit Behinderungen.

Hier entstehen täglich individuelle Bildwelten ebenso wie Gruppenprojekte und Netzwerke mit Greifswalder KünstlerInnen und Initiativen. Blind Date ist Teil des bekannten Bandprojektes Seeside, welches dieses Jahr seine erste CD veröffentlichte. Seit einigen Jahren gehören beide Gruppen zunehmend zum festen Teil des städtischen Kulturlebens. Mit ihren zahlreichen Ausstellungen, Auftritten, Lesungen und offenen Angeboten stellen sie unter anderem die Frage nach Bedeutung, Sinn und Umgang mit dem Behinderungsbegriff in Kunst und Gesellschaft.

Atelier PIX - der offene, integrative Kunstraum des Pommerschen Diakonievereins

Kontakt: PIX – Atelier der Greifenwerkstatt

Am Helmshäger Berg 7

17489 Greifswald

03834-582130

Besuchszeiten: tgl. von 7.30 Uhr bis 15.00 Uhr (Freitag bis 13.00 Uhr)

Unser Internetauftritt: http://www.werkstaetten-pdv.de/372.0.html

Katharina Willsch-Werner

Ulrike Freiberg

Lutz Jürgens

Künstlerische Assistenz im Atelier

Pommerscher Diakonieverein e. V.

Vereinssitz/Vereinsregister: Greifswald, VR 235

Vorstand: Michael Bartels (Vorsteher)

www.pommerscher-diakonieverein.de

Dienstag, 1. November 2011

Rezensionen in perlentaucher.de

Das Börsenblatt meldet:

01.11.2011Oberlandesgericht Frankfurt

"Perlentaucher"-Streit: Einzelne Abstracts verstoßen gegen Urheberrecht

Im Rechtsstreit der „FAZ“ und der „SZ“ mit dem "Perlentaucher" entschied das Oberlandesgericht Frankfurt (OLG) am heutigen Dienstag, dass einige der vom "Perlentaucher" veröffentlichten Zusammenfassungen von Buchkritiken aus den Feuilletons der Zeitungen gegen das Urheberrecht verstoßen.

"Eine komprimierte Wiedergabe von Buchrezensionen Dritter im Internet verstößt dann gegen das Urheberrecht, wenn die so genannten Abstracts mehr oder weniger aus einer Übernahme von besonders prägenden und ausdrucksstarken Passagen der Originalrezensionen bestehen, von denen lediglich einige Sätze ausgelassen werden. Abstracts dieser Art stellten eine unzulässige "unfreie" Bearbeitung im Sinne des Urhebergesetzes dar", faßt die Redaktion von kostenlose-urteile.de die Entscheidung der Richter zusammen.

[...]

Die Verurteilung der Beklagten lässt keine allgemeine Aussage darüber zu, in welchem Umfang die Übernahme von Buchrezensionen urheberrechtlich zulässig ist. Jede Übernahme oder Verarbeitung muss vielmehr im Einzelfall daraufhin überprüft werden, ob sie eine zulässige freie Bearbeitung des Originaltextes darstellt.

Quelle

Hoffentlich ist dieses Zitat nicht zu lang...

Freitag, 28. Oktober 2011

Woodstock am Karpfenteich im WESTEND von Greifswald

Hubert Schwarz hatte eingeladen, und es wurde

ein wunderbares Konzert

eine höchst interessante Lesung

Es las: Uli Blobel aus seiner Jazzgeschichte, d. h. aus der Zeit der Konzerte in Peitz.

Die hochklassigen Gitarreros waren Joe Sachse und Uwe Kropinski.

Ein Ohrenschmaus! Hier (unzulänglich!) etwas für die Augen (beim Mouseover erscheint der Startknopf für die Diashow):

Das Publikum genoss und war hoch zufrieden...

Dienstag, 25. Oktober 2011

Die Tanztendenzen 2011 werfen ihre bewegten Bilder voraus

Einladung zu Lesung und Musik

GALERIE HUBERT SCHWARZ GREIFSWALD

Greifswald, den 17. Oktober 2011

Liebe Freunde der Kunst,

liebe Jazzfreunde,

ich möchte Sie zu einer Buchvorstellung der besonderen Art in meine Galerie einladen. Ulli Blobel liest aus seinem Buch „Woodstock am Karpfenteich“.

Nahe bei Cottbus, im kleinen Örtchen Peitz, bekannt durch seine Karpfenzuchtteiche, wurde 1973 ein legendäres Jazzfestival, die Jazzwerkstatt Peitz, von Ulli Blobel und Jimi Metag geboren. Bis zu 3000 Fans strömten zu den Konzerten, an denen man hochkarätige Jazzer aus aller Welt hören konnte.

Wie dieses Ereignis unter den damaligen Verhältnissen in der DDR möglich war, erfahren Sie bei der Lesung in meiner Galerie.

Donnerstag, den 27. Oktober 2011 um 20.00 Uhr.

„Woodstock am Karpfenteich“

Buchpreis 19,90 EUR

Es liest Ulli Plobel.

Es musiziert Joe Sachse/Gitarre und Uwe Kropinski/Gitarre

Dr. Ulrich Rose bietet das Buch und CD´s am gleichen Abend in der Galerie Schwarz an.

Für die Bezahlung der Musiker nehmen wir eine Eintrittsgebühr von 10,- EUR, ermäßigt 8,- EUR.

Ich freue mich auf Ihr kommen.

Ihr Hubert Schwarz

Mittwoch, 5. Oktober 2011

Die Auszubildendenwerkstatt im IPP Greifswald lädt ein

Mich erreichte eine E-Mail vom IPP mit Bitte um Weiterleitung, was ich hiermit gerne tue:

Probier-Dich-Aus-Tage in der Auszubildendenwerkstatt im IPP Greifswald In den Herbstferien vom 17. - 21. Oktober 2011 hat jeder interessierte Jugendliche - ab der 9. Klasse - die Möglichkeit einen unverbindlichen Schnupperkurs in der Ausbildungswerkstatt des/der Industriemechaniker(s)/in zu besuchen. Dort bekommt man einen Einblick in die typischen Arbeiten und ist selbst aktiv, wenn es darum geht zu bohren, sägen, schweißen, kleben, messen, feilen…. Wir suchen engagierte, motivierte und zuverlässige Jugendliche, die die Probearbeit nutzen wollen, um herauszufinden, ob ihnen die Arbeit Spaß macht und Erfolg bringt. Schnupperkurs vom 17. – 21.10.2011 von 07:00 – 15:30 Uhr Telefonische Anmeldung bei Siegfried Hartig unter 03834/ 882648

Für alle Menschen der Klasse Manufactum-Katalog-LeserIn...

... die mit tränenden Augen oder zitternder Wut auf die kleinen Ziffernreihen schauen, die, kommagetrennt, unten rechts bei den wunderschön beschriebenen Artikeln in diesem und anderen Lifestyle-Katalogen stehen, hier ein Hinweis auf wirklich supergünstige Alternativen!

Die abgebildeten Nudeln gibt es hier zum Preis von EUR 7,-.

Freitag, 30. September 2011

Theater Vorpommern GmbH

Bald werden in Greifswald viele Plakate anläßlich der Nichtverlängerungen am Theater Vorpommern auftauchen!

Mittwoch, 28. September 2011

Dienstag, 27. September 2011

Spiellust mit Ansteckungspotential - Jubiläumskonzert des OEB im St. Spiritus in Greifswald

Das Greifswalder Orchestrion EVA BLUM, eine kleine „Instanz“ in der Hansestadt, feiert sich und freut sich auf seine Gäste. Einige Musikerkollegen, die einst zum Stamm der Band gehörten, als Gäste aushalfen oder auch nur ihre Sympathie mit eigenen musikalischen Beiträgen demonstrieren möchten, haben ihr Kommen signalisiert. Das wird ein sehr unterhaltsamer Abend im St. Spiritus werden. Alle Akteure sind schon gespannt und in Vorfreude. Die Ensembleveteranen J. Gläser und sein Vize W. Tietze schmiedeten vor 2 Jahrzehnten die erste Besetzung zusammen. Beide kamen aus Leipzig in den Norden und beide spielten in Studentenzeiten schon dort in einer noch heute existierenden Skiffleband. Drei Greifswalder Studenten ergänzten das Ensemble. Man war komplett. Neben der Spiellust wollte man in der nun neuen Kulturlandschaft mit „jazzähnlicher Musik mit gelegentlichem Wiedererkennungseffekt“ Akzente setzen. Ein Ansager erläutert noch immer auf sehr unterhaltsame Weise zwischen den gespielten Titeln, gelegentlich sehr ausschweifend und skurril, worum es eigentlich geht. Zwischenzeitlich sind 20 Jahre Bandgeschichte gelebt worden. Eine Chance, sich von der Spielleidenschaft des Orchestrion EVA BLUM anstecken zu lassen und sich dabei wohl zu fühlen, haben Besucher ihres Jubiläumskonzertes jetzt am 8. Oktober ab 19.30 Uhr im Soziokulturellen Zentrum St. Spiritus in Greifswald.

Dienstag, 13. September 2011

Neues von Robert Conrad

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Der allen GreifswalderInnen wohlbekannte Autor des wirkmächtigsten Dokuments des Flächenabrisses kurz vor der Wende in Greifswald (Conrad, Robert, L. Wohlrab u. M. Bernhardt. Zerfall & Abriß. Greifswald in den 80er Jahren. Gedichte von Lutz Wohlrab. Fotografien von Robert Conrad, Berlin, Lutz Wohlrab 1996. 80 S., Kl8°, Pp. mit OSchu. In insgesamt drei Auflagen erschienen, lange vergriffen, antiquarisch ziemlich gesucht) wendet sich einem etwas zweifelhaft formulierten SPIEGEL-Artikel zufolge jetzt den Nachfolgern der zerfallenen und abgerissenen historischen Bebauung Greifswalds zu: den Plattenbauten. Allerdings kann ich dem Artikel die Form der Zuwendung nicht recht entnehmen; schlampig recherchiert führt er die LeserInnen eher in die Verwirrung als in das helle Licht der Erkenntnis. Nur eines ist klar: Auch wenn Conrad eine "emotionslose" Lanze für die Plattenbauten bricht, bleiben sie nach SPIEGEL-Ansicht einfach nur häßlich - wie die ganze DDR auch. Der SPIEGEL springt da auf einen Zug auf, der erstens schon lange abgefahren und zweitens in die falsche Richtung unterwegs ist...

Jetzt konnte er seinen Traum verwirklichen und Architektur und Baugeschichte studieren. Und das veränderte langsam auch seine Sicht auf die sozialistischen Plattenbauten. Nicht, dass er auf einmal in ihnen wohnen wollte. Aber er sah sie emotionsloser. Nicht mehr ausschließlich als jenen Bautypus, dem einst die historischen Häuser zum Opfer fielen. "Die Plattenbauten", findet der 49-Jährige heute, "sind ebenso schützenswerte Architekturzeugnisse, wie es die mittelalterlichen Häuser in Greifswald waren."

So sieht sich Conrad wie in seinen Jahren als Hausbesetzer erneut in der Rolle des Dokumentars. Inzwischen lebt er von der Architekturfotografie. Doch kann er, mit seiner Vorgeschichte, die Platten überhaupt ohne Verbitterung ablichten? Conrad zögert. Dann sagt er, und es wirkt so, als ob sich der Bauhistoriker in ihm gegen den DDR-Flüchtling durchsetzen musste: "Natürlich."

Der ganze Artikel hier.

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Donnerstag, 8. September 2011

Ausstellung in Greifswald: "Himmel und Erde"

Liebe Freunde und Bekannte,

das Atelier PIX - der offene, integrative Kunstraum des Pommerschen Diakonievereins, lädt alle Interessierten herzlich zur Eröffnung eines kooperativen Ausstellungsprojektes in die „Alte Bäckerei“ ein. Präsentiert wird eine zusammenhängende Installation aus einzelnen Leinwandmalereien. Gearbeitet wurde gemeinsam und an den unterschiedlichsten Orten Greifswalds.

Atelier PIX - der offene, integrative Kunstraum des Pommerschen Diakonievereins

Kontakt: PIX – Atelier der Greifenwerkstatt, Am Helmshäger Berg 7, 17489 Greifswald. 03834-582130. Besuchszeiten: tgl. von 7.30 Uhr bis 15.00 Uhr (Freitag bis 13.00 Uhr)

Katharina Willsch-Werner

Ulrike Freiberg

Lutz Jürgens

FAB Atelier

Mittwoch, 7. September 2011

Tanzbarer Protest

Aus der Wasser-Prawda:

Natürlich, es gibt sie immer noch, die Protestsänger. Diese Typen voller Engagement, die dem Zeitgeist entschieden mit ihren Gitarren und betroffenen Texten zusetzen wollen. Doch Spaß machen sie nicht. Wie es wirklich geht, zeigt Ry Cooder mit seinem neuen Album "Pull Up Some Dust And Sit Down". Es ist ein einziges Fest, dieser Scheibe zuzuhören. Doch gleichzeitig fragt man sich, warum in Deutschland kaum jemand so witzig, tanzbar und - man verzeihe mir das Wort - sexy politische Lieder schreibt. Herren wie Knyphausen haben sich in ihren Selbstbespiegelungen schnon längst selbst ins Abseits gestellt, Konstantin Wecker modernisiert scheinbar zu jeder Gelegenheit seinen "Willy". Und Wader oder Degenhart und Mey fallen überhaupt kaum noch ins Gewicht. Schon zu lange wartet man hier auf ein neues Lebenszeichen etwa von Stoppok, der das am ehesten könnte. Oder sollten mir die jungen Talente in dieser Gattung entgangen sein?

Dienstag, 6. September 2011

BluezNews

Bernd Schwahn schrieb:

Hallo Freunde der holden Töne,

nach einer längeren Sommerpause sollen wieder mal aktuelle Infos über unsere Aktivitäten kundgetan werden. Wir haben viel gespielt, allerdings zuletzt mehr auf privaten Partys, so dass der Urlaub dringend nötig wurde, wir hatten wirklich Streß. Wir hatten sogar den Gig auf der Fete de la Musique abgesagt, zweimal haben die anderen 3 Jungs wegen mentaler Erschöpfung des Sängers alleine gespielt, einmal konnte der Chefbassist Micha Meier nicht und wurde kompetent und kompromisslos durch den von den Lousy Lovers bekannten Gitarrero und Bassero Tom Miller vertreten.

Es stehen aber wieder einige Gigs an, wir spielen im September auf einer "geschlossenen Veranstaltung" (so ist das, wenn man älter wird, haben die Kumpels auf einmal Silberhochzeit), am 07.10. spielen wir unplugged im Campus in Stralsund, am 22.10. unplugged im Ol´Man River in Heringsdorf. Am 28.10. steht die offizielle Montessori-Elternfete an (der Termin vom 17.9. wurde verschoben auf diesen Termin), auch dort werden wir spielen, am 29.10. werden wir vor den Honoratioren der Stadt Greifswald aufspielen dürfen, das wird im BIG sein. Evtl. kommt noch der 30.10.(?) dazu, dort ist in HGW wieder mal eine Musiknacht geplant, wie man hört, sind wir im Gespräch im Alten Fritz, aber das ist wohl noch in Verhandlung.

Am 11.11. werden wir eine "Battle of Guitars" veranstalten, dazu wird der ehemalige Gitarrist der Prog-Rock bzw. Jazz-Rock-Band Uptown Heat, Aaron Schwarz, aus dem Harz eingeflogen. Uptown Heat bestand aus Antonio Kühn (dr), Michael Lahmann (b), Aaron Schwarz (git). Soweit ich weiß, hat auch Micha Turban da mal gespielt. Aaron Schwarz ist ein Liebhaber der shredder-Ära, er liebt Gitarristen wie Frank Gambale. Wir haben früher zusammen gespielt, eine kurze Zeit auch mal bei Uptown Heat und wollen es jetzt noch mal richtig krachen lassen, Shredder-Kunst gegen Bluesriffs, abgefahrene Skalen gegen Keith-Style.Die Mugge wird in Ermangelung einer geeigneten Location in Greifswald vermutlich in Anklam, unserer Hochburg, stattfinden, entweder im "Südeck" oder im Schawi, das werden wir noch posten.

Infos werden wir demnächst wieder hier posten, trotz aller Macken ist keine Alternative in Sicht, auch Facebook ist für uns keine.

Allerdings haben wir hier neue deutsche Songs gepostet, die Seite ist ähnlich wie myspace, nur weniger verwirrend.

Also, check it out, wir sind wieder da. Unsere nächsten Pläne sind immer noch die eigene CD mit deutschen Texten, parallel arbeiten wir an einem Stones-Cover-Programm, da wird also viel zu tun sein. Also, hoffentlich sehen wir uns mal auf einer Mugge!

Die Bluez-und Rock-Fraktion, Unterabteilung Lärm

Montag, 5. September 2011

Bücherfest in Klempenow

An einem der wenigen strahlend schönen Tage dieses Sommers war am Samstag Bücherfest in Klempenow - hier ein par Impressionen: .