Montag, 31. Januar 2011

Mehr zu Sibylla Schwarz

Auf pom-lit.de, dem Weblog des Vereins pom-lit.de im Falladahaus, findet sich ein kleiner Nachtrag zur OZ-Berichterstattung über den Stammbucheintrag Sibylla Schwarzens von "lyrikzeitung":

Antwortangebote
Erstellt am 31. Januar 2011
Sibylla Schwarz‘ Gedichte enthalten Antwortangebote, nach denen bisher zu wenig gesucht wurde, schrieb Monika Schneikart in einem Artikel für die Rostocker Ostsee-Zeitung. Der Satz fehlte in der Zeitung ebenso wie der Hinweis auf die Slawistin und Komparatistin Erika Greber, die schon vor einigen Jahren auf das Stammbuch Samuel Gerlachs und den Eintrag von Sibylla Schwarz hinwies. Hier kann der Artikel vollständig nachgelesen werden, hier eine Meldung des Informationsdienst Wissenschaft zu Sibylla Schwarz.


Seit Erscheinen der IDW-Meldung brachten auch andere Zeitungen die Nachricht vom "aufsehenerregendenFund".

Wer insgesamt mehr zu ihr wissen möchte, sollte den oben genannten Blog oder die Greifswalder Lyrikzeitung durchforsten!
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Sonntag, 23. Januar 2011

Gitarrenkonzert im Greifswalder Pariser

Hallo ihr Lieben,

ich möchte euch informieren, dass am 27.01. im Pariser gibt es ein Gittarenkonzert mit Emaline Delapaix aus Canada ab 21.00 Uhr. Ich finde ihre Musik besonders schön und werde da sein. Ich würde mich freuen, wenn wir dort uns treffen könnten und ein paar Bierchen zusammen trinken.

Ich weiß, dass einige von euch werden wahrscheinlich nicht dabei sein können, aber es könnte sein, dass ihr noch jemanden kennt, der/die Interesse daran hätte.

Viele liebe Grüße und bis bald!!

Mariola

Donnerstag, 20. Januar 2011

Handschrift der Greifswalder Barockdichterin Sibylla Schwarz entdeckt und entziffert

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Sibylla Schwarz (Wikimedia Commons)

Von der "pommerschen Sappho" sind bisher keine Originalhandschriften überliefert. Das Leben der Poetin liest man (allzu verkürzt) aus ihren Gedichten. Diese wiederum sind ebenfalls nur indirekt zugänglich, nämlich aus der Hand des schwäbischen Theologen Samuel Gerlach (1609-1683). Er besaß die Handschriften, aus denen er zwölf Jahre nach dem Tod seiner „Schülerin“ in Danzig die Gedichtausgabe zusammenstellte. Über den Verbleib dieser Handschriften ist bis heute nichts bekannt. Aber Gerlach besaß noch ein weiteres handschriftliches Zeugnis, einen Eintrag der Dichterin in seinem Stammbuch. Immerhin ist es der siebenundsechzigste Eintrag, davor stehen Namen wie Bartholdus Krakevitz aus Greifswald, die Stettiner Daniel Cramerius und Jacobus Fabricius, Nicolaus Hunnius aus Lübeck — bedeutende, allseits bekannte Namen in der gelehrten Welt um 1630. Sicher möchte die damals fünfzehnjährige Poetin ihre Gelehrsamkeit, in dieser Zeit gleichbedeutend mit dichterischem Können, ebenso zeigen. Sie zitiert einen holländischen Vers aus einem damals weit verbreiteten Gedichtwerk Jacob Cats': „Man sollte sich zuerst um seine Seele Gedanken machen, und dann erst um den schwachen Leib; und ohne diese zwei ist Geld nur eine Bürde.“ Zu finden z. B. hier:
Houwelyck. Dat is De gantsche ghelegentheyt des Echten staets / Door I. Cats. Middelburgh : Venne, 1625



Jacob Cats (Wikimedia Commons)

Aus einer Meldung der Ostsee-Zeitung

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Die Gedichte sind hier nachzulesen:

Schwarz, Sibylla. Deutsche poetische Gedichte (Mittlere deutsche Literatur in Neu- und Nachdrucken 25). Herausgegeben und mit einem Nachwort von Helmut W. Ziefle. Faksimile-Druck nach der Ausgabe von 1650, mit einer Abbildung auf einer Tafel, Bern, Frankfurt a.M., Las Vegas, Peter Lang 1980. [260], 61 S., 8°, Kst. (Lederimitat).
* Sibylle Schwarz wurde am 14.2.1621 in Greifswald geboren und starb am 31.7.1638, ebenfalls in Greifswald. Sie trat früh mit lyrischen Werken hervor. Inhaltlich und formal meist an ihrem Vorbild Martin Opitz orientiert, schrieb sie Sonette, Oden und strophische Lieder sowie ein Susanna-Drama in verschiedenen Versarten und die Schäfererzählung Faunus. Hervorzuheben sind ihre Freundschaftsgedichte. Ihre gesammelten Gedichte wurde 1650 unter dem Titel in dem hier als Faksimile wiedergegebenen Buch von Samuel Gerlach herausgegeben.


Schwarz, Sibylla. Das schnöde Tun der Welt. Gedichte aus der Barockzeit. Herausgegeben von Horst Langer. Einband und Illustrationen von Ronald Paris, Mesekenhagen, buch.macher 2009. 81 S., 8°, Pp. m. Oschu.


Pommersches Jahrbuch für Literatur. Band 1. Herausgegeben von Karl-Heinz Borchardt, Michael Gratz und Roland Ulrich. Greifswald, Wiecker Bote 2003. 293 S., 8°, Lack. Brosch.

Hans Fallada: Jeder stirbt für sich allein, vollständige Ausgabe

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1947 erschien Hans Falladas Roman über den Widerstand im Nationalsozialismus, kurz vor seinem Tod innerhalb weniger Wochen geschrieben, postum in einer sprachlich geglätteten und inhaltlich gekürzten Fassung.

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Im Aufbau Verlag erscheint im Februar die ungekürzte Fassung nach dem bislang unveröffentlichten Originalmanuskript.
Die Unterschiede liegen im wesentlichen im Gebrauch von Schimpf- und anderen drgl. Wörtern sowie in der Kürzung z. B. des gesamten 17. Kapitels, um die anfangs affirmative Haltung der "Widerständler" zu den Nazis nicht schildern zu müssen.

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Ein Berliner Ehepaar wagte einen aussichtslosen Widerstand gegen die Nazis und wurde 1943 hingerichtet. Von ihrem Schicksal erfuhr Hans Fallada aus einer Gestapo-Akte, die ihm durch den Dichter und späteren Kulturminister Johannes R. Becher in die Hände kam. Fieberhaft schrieb Fallada daraufhin im Herbst 1946 in weniger als vier Wochen seinen letzten Roman nieder und schuf ein Panorama des Lebens der normalen Leute im Berlin der Nazizeit: Nachdem ihr Sohn in Hitlers Krieg gefallen ist, wollen Anna und Otto Quangel Zeichen des Widerstands setzen. Sie schreiben Botschaften auf Karten und verteilen sie in der Stadt. Die stillen, nüchternen Eheleute träumen von einem weitreichenden Erfolg und ahnen nicht, dass Kommissar Escherich ihnen längst auf der Spur ist.

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Ergänzt wird der Text durch ein Nachwort, Glossar und Dokumente zum zeithistorischen Kontext.

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Fallada, Hans : Jeder stirbt für sich allein .
Roman . 2011 . 704 S. m. 12 Abb. . 21,5 cm .
Februar 2011 . 978-3-351-03349-1
- Aufbau-Verlag -
GEB 19.95 EUR

Freitag, 14. Januar 2011

Für alle in Greifswald und näherer Umgebung, denen ihre sonstigen Termine am Wochenende geplatzt sind:

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Liebe Tanguera/os,

seid noch mal an den morgigen Samstag- Abend im Ballhaus erinnert.
Hier gibt es Tango Argentino zum schwofen.
Praktica: Bernd und Doreen.
Dasselbe auch am Sonntag.

- Musikalische Leckerbissen vom Band in Classico und Neo- die Mischung macht es...

Am SA. gibt es zudem ab 11.00 den nachgefragten Milonga-Workshop mit uns.

Wir hoffen auf viele Tänzer- so kann ein erfolgreiches Wochenendmodell für das Ballhaus entstehen.

Es wird also ein beherztes Tango - Wochenende in Greifswald.

Liebe Grüße an euch alle von Bernd und Doreen!
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Donnerstag, 13. Januar 2011

Die wundersame Schönheit der Vergänglichkeit

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(Zum Vergrößern anklicken, danach die Rücktaste des Browsers betätigen)



Mittwoch, 12. Januar 2011

Marktanteilsverschiebungen zugunsten des Online-Handels

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Buchreport meldet:

Mittwoch, 05. Januar 2011
Die starke Weihnachtswoche hat keine grundlegende Trendwende gebracht: Die Branche ist damit im vergangenen Jahr trotz eines allgemein freundlichen Konsumklimas im Kerngeschäft geschrumpft.
Die Befunde des buchreport-Umsatztrends zum Weihnachtsgeschäft und Jahresultimo:
* Wie erwartet, haben die viereinhalb Tage zwischen 4. Advent und Ladenschluss am Heiligabend dem Buchhandel einen kräftigen Umsatzschub gebracht, fast 13% Plus gegenüber der bereits sehr starken Vorjahreswoche.
* Die vorangegangenen Adventswochen hatten allerdings mit zweistelligen Einbußen für einen Rückstand gesorgt, der nicht mehr einzuholen war.
* Der komplette Dezember blieb so um 6% unter dem Vorjahr – ein deutlicher Einbruch im umsatzstärksten Monat des Jahres.
* Im Gesamtjahr 2010, das bereits schwach gestartet war und mit deutlichen Umsatzeinbußen in die zweite Halbzeit startete, blieben die Buchverkäufe im stationären Sortiment alles in allem um 3,3% unter den Werten des Vorjahres.

Bei der Ursachenforschung für den aktuellen Umsatzrückgang in den Läden stehen Marktanteilsverschiebungen zugunsten des Online-Handels an erster Stelle.

Freitag, 7. Januar 2011

Ein Antiquar wird interviewt

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Das Börsenblatt weist auf eine neue Publikation hin:

"Der Innere Antiquar ist der elitäre Schweinehund…"

"Ausweitung der Bücherhöhle" – Tobias Wimbauer (Jg. 1976), Autor und Antiquar in Hagen-Berchum, spricht in fünf Interviews über Leben und Schreiben, Bibliophilie, Biokochen, die Ernst Jünger-Forschung und über seine politische Vergangenheit.

Das im Dezember 2010 im Eisenhut Verlag von Silvia Stolz-Wimbauer erschienene Bändchen (64 S., ISBN 978-3-942090-09-4 – 8,90 Euro) enthält unter anderem Tobias Wimbauers Ausführungen zur Unterscheidung des "Inneren Antiquars" vom "äusseren Antiquar" und bietet weitere interessante Einblicke in den Alltag eines "modernen" Versandantiquars mit einem ausgeprägten Hang zum Netzwerken auf vielen Ebenen.

Donnerstag, 6. Januar 2011

Lebenshilfe zum neuen Jahr vom "Börsenblatt"

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Ein sehr lesenswerter Artikel von Markus Barth im Börsenblatt endet folgendermaßen:

"Der »Focus« hatte aber noch mehr Menschen zu bieten, um mein verquastes Schluderleben aufzupeppen. Gerlinde Kaltenbrunner zum Beispiel. Die einzige Frau, die 13 Achttausender ohne Sauerstoff bestiegen hat. »Was treibt Menschen zu Höchstleistungen? Wie wecke ich diese Kraft?«, hieß es im Heft.

Haben Sie den kleinen Denkfehler zwischen den beiden Sätzen entdeckt? Richtig: Wer sagt denn, dass ich diese Kraft wecken will? Sollte ich jemals eine solche Kraft in mir entdecken, würde ich sie mit dem stärksten Barbiturat, das ich bekommen kann, ins nächste Jahrtausend wegschläfern. Auf Achttausendern ist es kalt, man muss stundenlang fliegen, bis man erst mal einen findet, und wenn man da ist, kraxelt man tagelang bergauf, denn die meisten Achttausender sind verdammt hoch. Und übrigens: Warum macht Frau Kaltenbrunner das ohne Sauerstoff? Ist das eine Leistung? Wenn die Luft dünn ist, dann nimm dir was zum Atmen mit, Gerlinde! Wenn ich ohne Wasserflasche in die Wüste reite, gelte ich doch auch nicht als Bezwinger der Natur­gewalten, sondern als schlecht vorbereiteter Depp!

Deshalb meine Erkenntnis zum neuen Jahr: Wenn sich meine Wünsche nicht erfüllen, kann es natürlich sein, dass ich nicht hart genug dafür gekämpft, nicht fest genug daran geglaubt oder zu oft in der Nase gebohrt habe. Vielleicht habe ich mir aber auch einfach nur Unsinn gewünscht."

Insofern: Allen Blog-Lesern zum Fest der Heiligen Drei Könige: Ein gutes 2011 ohne Astronatuen und Achttausender!
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Mittwoch, 5. Januar 2011

Künstler-Blog

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Wolfgang Tietze bloggt jetzt.

Ausstellung in Greifswald: Portraits als Offenbarung emotionaler Weltsichten




Liebe Freunde und Bekannte,

Das Atelier PIX - der offene, integrative Kunstraum des Pommerschen Diakonievereins, eröffnet mit

„Ich Gefühlsmensch und Du“

seine zweite Ausstellung im Greifswalder Logenhaus.
Dazu laden wir euch herzlich ein.

Ausstellungseröffnung 26.Januar um 16 Uhr
Praxis für Ergotherapie Harder-Sdzuj
Am Mühlentor 3 in Greifswald

Atelier PIX - der offene, integrative Kunstraum des Pommerschen Diakonievereins
Kontakt: PIX – Atelier der Greifenwerkstatt
Am Helmshäger Berg 7
17489 Greifswald
03834-582130
Besuchszeiten: tgl. von 7 30 Uhr bis 15.00 Uhr (Freitag bis 13.00 Uhr)

Unser Internetauftritt

Lutz Jürgens
Ulrike Freiberg
FAB Atelier

Pommerscher Diakonieverein e. V.
Vereinssitz/Vereinsregister: Greifswald, VR 235
Vorstand: Michael Bartels (Vorsteher)
www.pommerscher-diakonieverein.de