Freitag, 4. März 2011

Schnellübersetzung

Zunächst, wenn gefragt wird, wohin das “Technische Rathaus” gehen soll („quo vadis“), ist festzuhalten, daß sich Gebäude nicht von allein bewegen. Es hat aber der Bürgerschaft gefallen, die große Sache anzufangen und viel Geld in dieses Technische Rathaus zu stecken. Bewegt wurde jedoch nur der Inhalt des Stadtsäckels, nicht das Gebäude.
Der Bürgerschaft spreche ich es aus mehreren Gründen ab, weise zu sein; von denen ich hier zwei anführen.
Es wurde behauptet, daß für das fertigzustellende technische Rathaus später geringere Betriebskosten anzusetzen seien als für die dezentrale Unterbringung der Verwaltung, und daß die Einsparungen vor allem dem Zustand der alten Gebäude zuzuschreiben sei. Es gibt aber keine Untersetzung dieser Behauptung durch überprüfbare Zahlen. Aus diesem Grund ist die obige Behauptung nicht viel Wert. Verwunderlich ist es auch, dieses Argument im Zusammenhang der Diskussion der zu sanierenden Schulen zu hören.
Weiterhin ist zu erwähnen, daß 1,7 Millionen Euro in den Sand gesetzt wurden, ohne daß an dem Technischen Rathaus überhapt gebaut worden wäre. Diese Summe ist abzuschreiben. Wenn sie nun als Argument für den Weiterbau herhalten muß, können wir niemals irgendeinen Fehler eingestehen und müssen ständig gutes Geld schlechtem hinterherwerfen.
Es scheint mir nötig, daß der Rathaus-Beschluß ähnlich wie andere gleichartige Beschlüsse revidiert wird, weil wir sonst nicht durchsetzen können, daß die Stadtverwaltung von schlechten Sitten gereinigt wird.
(Rohübersetzung @Kay Karpinsky)

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