Freitag, 29. Juli 2011

Schöne, neue Arbeitswelt

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OSTRICH

(pocket pillow for nap, 2011)

Working patterns are constantly evolving. We gradually spend more time in our working environments, and this in turn means that we often need to make work and rest fully compatible within the same space. Some cultures have assimilated this concept more naturally than others, but in general the workplace has rarely adapted to this new working-resting paradigm.http://www.blogger.com/img/blank.gif

Mittwoch, 27. Juli 2011

Seebestattung Dörthe

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Liebe FreundInnen, Verwandte und Bekannte,

am Samstag, dem 13. August, um 10 Uhr, fährt von Karlshagen auf Usedom die "Astor" zum Neptungrund im Greifswalder Bodden, um dort die Urne mit Dörthes Asche dem Meer zu übergeben.

Dörthes Familie und ich werden natürlich mitfahren und würden uns freuen, wenn uns viele Menschen auf dieser Fahrt begleiteten.


Die Möglichkeit der Begleitung ist nur durch die Größe des Schiffes begrenzt. Mehr als 50 Menschen können leider nicht mit hinausfahren.
Bitte sagt mir Bescheid, ob Ihr an Dörthes letztem Törn teilnehmen möchtet - so lange es geht, werde ich Plätze für Euch reservieren.

Die Fahrt wird ungefähr zweieinhalb Stunden dauern.

Statt Blumen oder anderer Mitbringsel bitte ich um eine Spende für die SOS Kinderdörfer, denen Dörthe auch gespendet hat.

Greifswald, den 27. Juli 2011
Dr. Ulrich Rose



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Dienstag, 26. Juli 2011

Energische Illustrationen

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Sehr geehrte Damen und Herren,

im Zusammenhang mit unserer aktuellen Ausstellung in der Galerie im IPP freuen wir uns sehr, dass wir in diesem Sommer auch wieder einen Ferienkurs anbieten können:

"Wenn Text und Bilder fusionieren" - unter diesem Titel illustrieren die Teilnehmer unter Anleitung der Kinderbuchillustratorin Anne Kathrin Behl (die auch in der Ausstellung zwei ihrer Bücher vorstellt) ein Gedicht oder eine Kurzgeschichte zum Thema "Energie". Illustrieren heißt in dem Fall:
Malen, Zeichnen, Kleben, Collagieren - je nachdem, wie das Kind am liebsten seinen Text bearbeiten möchte.
Am letzten Tag werden wir dann ein kleines Buch/ Heft aus allen entstandenen Illustrationen binden, dass sich jeder mitnehmen kann.

Kurszeit: 01.08. - 04.08.2011, täglich 9 - 15 Uhr
Altersgruppe: 9 - 14 Jahre
Max Teilnehmerzahl: 8

Wer Lust hat an dem Illustrationsworkshop teilzunehmen, meldet sich bitte telefonisch (03834/ 882614) oder per email

Viele Grüße

Antje Lorenz



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Antje Lorenz
Max-Planck-Institut für Plasmaphysik
Öffentlichkeitsarbeit
Galerie im IPP
Wendelsteinstraße 1
17491 Greifswald

tel.: 03834-882614
fax: 03834-882009
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Donnerstag, 21. Juli 2011

Der Hiddensee-Buchhändler Andreas Arendt

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(Anklicken zum Vergrößern, danach die Rücktaste des Browsers betätigen)



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Nachmieter_in gesucht für eine Wohnung in der Fleischervorstadt in Greifswald

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42 qm, Balkon, Gas-Etagenheizung



Für sofort

Bei Interesse E-Mail an:

info@pomeranica.de
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Sonntag, 17. Juli 2011

Gewandhausorganist in Swantow

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Nach einem zauberhaften Konzert im August 2010 mit romantischer Musik für Orgel und Viola gastiert der Leipziger Gewandhausorganist Michael Schönheit am 01. August 2011 um 19.30 Uhr wieder in der St. Stephanuskirche zu Swantow.
Katharina Dargel, Orchestermitglied des Gewandhauses, wird die Viola spielen und mit ihrem so andersartigen Instrument einen sehr interessanten eigenen Akzent setzen. Trotz der Unterschiedlichkeit von Orgel und Viola entsteht bei den gemeinsamen Auftritten von Michael Schönheit und Katharina Dargel eine erstaunliche und anrührende Harmonie.
In diesem Jahr stehen Werke von Hans Hiller und Johann Sebastian Bach, Bachbearbeitungen von Charles Gounod, romantische Orgelmusik von Rheinberger und eine Sonate von Johannes Weyrauch auf dem Programm.
Seien Sie zu einem der Höhepunkte der Swantower Sommerkonzerte 2011 und anschließend an der Holunderbar herzlich willkommen.




Programmentwurf

Hans Hiller Andante religioso für Viola und Orgel
Johann Sebastian Bach Aria aus der Pastorelle BWV 590
In einer Bearbeitung für Viola und Orgel
Johann Sebastian Bach – Charles Gounod Gedanken von Charles Gounod über das Präludium von Johann Sebastian Bach
Joseph Gabriel Rheinberger Pastorale
aus: „Drei Stücke“ op. 150 für Viola und Orgel
Johannes Weyrauch Sonate über das Passionslied „Herzliebster Jesu, was hast du verbrochen“


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Samstag, 16. Juli 2011

Hinweis vom Kollegen Brandstädt aus Ueckermünde

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Regionalkrimis sorgen seit geraumer Zeit auch auf dem deutschen Buchmarkt für Furore und rücken Landschaften ins Bewußtsein, die abseits der großen Städte ein eher stilles Dasein fristen. Nach Jaques Berndorfs Eifelkrimis und Klüpfel/Kobr Bestsellern aus dem Allgäu, nach Verbrecherjagden auf Rügen und Usedom gibt es jetzt den ersten Kriminalroman aus dem ländlichen Vorpommern. Der im Vorpommerschen Grenzland beheimatete Autor und Filmemacher André Meier siedelte seinen Roman 'Letzte Losung' zwischen Stettiner Haff und Randowbuch an.

Eigentlich wollte Kantor, Ex-Journalist, Ex-Ehemann und frisch entschlossener Aussteiger, im östlichsten Winkel Vorpommerns ein bisschen zur Ruhe kommen. Ein junger Hund, ein altes Haus und ein hinreißendes Tankstellenfräulein sollten ihm dabei helfen. Da beginnt eine grausige Mordserie: Drei Leichen, gefesselt an alte DDR-Grenzpfähle, versetzen die beschauliche Gegend in Aufruhr und erwecken die Gespenster der Geschichte zu neuem Leben. Bald reißen die Gräben auf – zwischen Gewinnern und Verlierern der Wende, zwischen alten Ansprüchen und neuem Geld, zwischen den Deutschen und den Polen im Grenzland. Dass die Gegend mehr zu bieten hat als ordent­liche Jagdreviere und verfallene Dörfer, wissen nicht nur die skurrilen Provinzoriginale wie der verschro­be­ne alte Pfarrer, der ehemalige LPG-Chef oder der dandyhafte Tierarzt. Kantor aber muss, um aus der Schusslinie zu kommen, nun selbst danach forschen, welche Geheimnisse der verworfene Boden Pommerns noch verborgen hält ...

Ein geschichtssatter, spannender und komischer Kriminalroman aus Vorpommern – und ein zärtliches Porträt des Landes zwischen Bruch und Haff.

André Meier absolvierte eine Lehre als Schrift- und Plakatmaler und studierte Kunstgeschichte. Seit 1991 ist er als freier Autor für Presse, Rundfunk, Fernsehen und Theater tätig, für seine Dokumentarfilme erhielt er mehrere Preise. 1999 erschien sein Roman 'Fixies', 2008 'Die kleine Aussteigerfibel', 2011 gemeinsam mit Anja Baum 'Hollerbusch statt Hindukusch - Neues von der Aussteigerfront'. Seit 2000 lebt André Meier mit Frau und Töchtern in einem kleinen Dorf in Vorpommern.


Foto: privat

'Letzte Losung' ist beim Verlag Rowohlt Berlin erschienen und ab sofort im Buchhandel erhältlich.

Holger Brandstädt

Friedrich-Wagner-Buchhandlung
Unabhängige Sortimentsbuchhandlung
Inh. Holger Brandstädt
Ueckerstr. 79
17373 Ueckermünde
Tel. 039771-54626
Email

Donnerstag, 14. Juli 2011

"nobody" im WESTEND in Greifswald

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Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Freunde der zeitgenössischen Kunst,

am Freitag, den 15. Juli, eröffnen Kunststudenten des Caspar-David-Friedrich Institutes um 19 Uhr im neuen Ausstellungsraum des Kunstverein art-cube e.V. in der Langen Str. 20 im Westend der Greifswalder Innenstadt eine weitere Ausstellung. Unter dem Titel "nobody" werden neue Formen der künstlerischen Auseinandersetzung mit dem Thema Akt und Figur in Zeichnungen und Skulpturen präsentiert.
Körper werden dabei zuerst Form und Formungen, Flächen und Linien auf einem Blatt. Bewegungen des Aktes und des Zeichners überlagern sich zu dicht Gewebtem. Grafische Figuren strecken sich zu skulpturalen Körpern im Raum und es entstehen neue Bildwelten von Zeichenakten und Akten, die zu Zeichen werden. Materialien formen Verkörperungen in skulpturalen Adaptionen von Gezeichnetem.

Mit besten Grüßen
Marcus Schramm
Kunstverein art-cube e.V.


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Freitag, 8. Juli 2011

Antiquariatsbuchhandel

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Ein ausgeprochen lesenswerter Artikel von Eberhard Köstler über Tendenzen, Entwicklungen und Veränderungen des Handels mit antiquarischen Büchern ist auf der Seite der Internationalen AntiquarInnenvereinigung zu finden als Internet-Publikation aus einer gedruckten Festschrift:

Es weht dem Antiquariat also aus verschiedenen und wechselnden Richtungen ein scharfer Wind ins Gesicht. Die Veränderungen der letzten Jahrzehnte werden nicht die letzten sein, es werden wahrscheinlich noch gravierendere folgen. Es steht zu vermuten, dass die Branche, so wie wir sie bisher kennen, in den nächsten zehn Jahren ihr Gesicht vollständig verändert haben wird. Ob zu ihrem und zu unserem Vorteil, bleibt abzuwarten.

Insgesamt aber hat es das Antiquariat als gesamte Branche heute wahrscheinlich nicht schwerer und nicht leichter als in vergangenen Zeiten. In den letzten hundert Jahren hat es viel schwierigere Krisen zu meistern gehabt als momentan. Kriege, Inflationen, schwerste Wirtschaftskrisen wollten überstanden sein. Verglichen mit solchen Katastrophen nehmen sich die Veränderungen der letzten drei Jahrzehnte relativ harmlos aus. Manche Wege, erfolgreich mit alten Büchern zu handeln, sind zwar inzwischen weitgehend versperrt, andere aber haben sich neu eröffnet. Wenn es das Antiquariat wie bisher schafft, sich auf dem Boden und im Bewusstsein seiner Traditionen ständig zu wandeln, besonders aber sich einer jüngeren Generation der 30-40-Jährigen zuzuwenden, um die besorgniserregende Überalterung aufzuhalten, wird die Branche auch in Zukunft Bestand haben. Der öfter beschworene Untergang dürfte dann noch auf weitere Jahrzehnte oder Jahrhunderte verschoben sein.


Soweit das Fazit - die vorausgehende Analyse ist aber noch viel interessanter. Lesen!


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Donnerstag, 7. Juli 2011

Bibliophilie

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Auf Ophelias Unfugblog findet sich eine Frageliste, deren Ergebnisse eventuell Aufschlüsse über eines und einer jeden zum Buch ermöglichen.

Erläutern sollte man vielleicht, daß die kryptische Abkürzung "SuB" sich in "Stapel ungelesener Bücher auflösen läßt.

Viel Spaß!

Dienstag, 5. Juli 2011

Antiquare

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»Der Antiquarius, Lat. ein Alterthumsforscher, welcher die Denkmähler der alten Gelehrsamkeit und Kunst aufsucht und studirt. In einem unedlern Sinne bedient man sich dieses Worts auch von Menschen, welche mit alten Büchern handeln, wiewohl man sich dann mehr des Worts Antiquar oder Antiquair bedient« (Conversations-Lexikon oder kurzgefaßtes Handwörterbuch, 1809-11)

»Antiquare, vor Zeiten die Alterthumsforscher, Alterthümler, jetzt die mit schon gebrauchten oder wenigstens schon gebundenen Büchern handeln, von den Puristen mit »Büchertrödler« übersetzt« (Herders Conversations-Lexikon, 1854-57)

»Der Antiquarbuchhändler betreibt den Verkauf älterer Bücher, die er entweder in größeren Partien, gewöhnlich als Rest einer Auflage, von dem Verleger kauft od. in einzelnen Exemplaren von anderen Antiquaren od. vom Publicum erhandelt od. auch gegen andere Bücher eintauscht. Man unterscheidet gewöhnlich das eigentliche u. das moderne Antiquargeschäft. a) Das eigentliche Antiquargeschäft erfordert eine große Literatur- u. Bücherkenntniß, da es sich mit dem An- u. Verkauf meistens solcher Werke befaßt, welche in den ersten Jahrhunderten nach der Erfindung der Buchdruckerkunst erschienen sind, u. deren Werth sich nach der Seltenheit, nach dem wissenschaftlichen Interesse, welches sie gewähren, nach der typographischen u. künstlerischen Ausstattung etc. richtet. Namentlich gehören in dies Fach die Incunabeln (s. d.) od. Wiegendrucke. Derartige Antiquare halten gewöhnlich ein großes Lager von Werken aus den verschiedensten Fächern u. in den verschiedensten Sprachen, über welches sie Kataloge mit beigefügten Preisen an Bücherfreunde ausgeben, wenn sie nicht die Verwerthung desselben mittelst Auctionen vorziehen. Antiquarbuchhandlungen von Bedeutung finden sich fast nur in größeren Städten, zu erwähnen sind: in Comp. u. Friedländer u. Sohn in Berlin, Butsch in Augsburg, I. M. Heberle in Köln, I. Baer in Frankfurt a. M. u. die Becksche Buchhandlung in Nördlingen. b) Das moderne Antiquariat befaßt sich mit dem Ein- u. Verkauf nehttp://www.blogger.com/img/blank.gifuerer gangbarer Werke u. fügt dem eigentlichen Sortimentsbuchhandel durch Herabdrückung des Ladenpreises von einzelnen Büchern nicht selten großen Schaden zu« (Pierer’s Universal-Lexikon, 1857-65)

aus: Antiquariatsgeschichten

Fallada-Fest in Greifswald




Auch in diesem Jahr findet kurz vor Falladas Geburtstag das Falladafest des Vereins pom-lit statt, und zwar Freitag den 8. und Sonnabend den 9. Juli. Erleben Sie im Falladahaus (Steinstr. 59, Eingang über den Hof) Literatur und Theater, kommen Sie bei Speis und Trank mit uns und unseren Gästen ins Gespräch, stöbern Sie auf Büchertischen oder dichten Sie selbst.


Das Programm:


Freitag
8.7.
20:00 Uhr
Jörg Gfrörer (Kummerow) und Sabine Lange (Feldberg)
lesen Auszüge aus ihrem Drehbuch „DIE ARCHIVARIN“ und aus dem Roman „SCHLÜSSELBUND".
Erzählt wird eine Ost-West-Liebesgeschichte im letzten Jahr der DDR. Im Mittelpunkt stehen HANNA (35), eine Archivarin, die den Nachlaß des Schriftstellers Hans Fallada betreut, und ein junger Literaturwissenschaftler aus den USA, der Material für seine Doktorarbeit sucht. Die Liebenden geraten in das Visier der Stasi bei dem Versuch, ein geheimes Fallada-Tagebuch, das in der DDR nicht veröffentlicht werden kann, in den Westen zu schmuggeln. Die Geschichte beruht auf wahren Begebenheiten, entnommen dem Roman „Schlüsselbund“ und den Tagebuchaufzeichnungen von Sabine Lange.


Sabine Lange wurde 1953 in Stralsund geboren. Nach einem Pädagogikstudium in Greifswald studierte sie Musik in Rostock, gefolgt von Literatur in Leipzig. 1983 wurde sie als Archivarin im Hans-Fallada-Archiv in Feldberg eingestellt, nach der Wende aber entlassen, als sie sich weigerte, zusammen mit ehemaligen Mitarbeitern der Stasi ihre Gedichte vorzutragen. Sie schrieb verschiedene Bücher zu Hans Fallada und ist Gründungsmitglied der Hans-Fallada-Gesellschaft und des internationalen Fallada-Forums.


Werke (Auswahl)
Fallada - Fall ad acta? – Sozialistische Erbepflege und das MfS, Edition Temmen, Bremen 2006
Verschwiegene Gedichte (Gedichte), Edition Rugerup, Schweden 2006
Schlüsselbund (Roman), Edition Rugerup, Schweden 2007
Hans Fallada: In meinem fremden Land, Gefängnistagebuch 1944, (Co-Hrsg.), Aufbau Verlag, Berlin 2009


Filme von Jörg Gfrörer:
Günter Wallraff - Ganz unten (1985)

... sonst steht ja der Betrieb hier still (1973)


Sonnabend
9.7.
16:00 Uhr


„Zauberhaftes Mäuseken Wackelohr“
Zum Falladafest gibt es auch in diesem Jahr eine Familienvorstellung der „Geschichten aus der Murkelei“.
Die berühmten, wundervollen, witzigen, einfühlsamen und manchmal komischen Kindergeschichten von Hans Fallada - gespielt und erzählt vom Studententheater.


Ab 17:00 Uhr Kühlschrankpoesie auf Falladas Zellentür (wir haben neuen Wortschatz gesammelt, zu den bisherigen deutschen und englischen Wörtern kommt ein Kästchen mit erotischem Wortschatz und eins, das der österreichische Dichter Franz Josef Czernin zusammengestellt hat). Wie immer werden wertvolle Buchpreise vergeben.


Ein Bücherflohmarkt aus dem Buchprojekt Bahnhof Jeeser lädt zum Kaufen und Schmökern.


18:00 Uhr
Simple Ranger ins Bild gerückt. Eine Dada-Collage von und mit Erik Münnich und Raimund Nitzsche. (u.a. mit der pommerschen Dada-Baroness Else von Freytag-Löringhoven – eine Frau aus Pommern, die in New York die Avantgarde einführte und Marcel Duchamp, Ezra Pound oder Ernst Hemingway inspirierte).


20:00 Uhr
Kopien nach Originalen


Ein heiterer Parforceritt durch die Lyrikgeschichte von Shakespeare bis Ernst Jandl in Parodien


Parodien sind lustig, aber sie sind noch mehr. Ein Mittel im Kampf, den Gegner lächerlich zu machen, Notwehr gepeinigter Schüler („Wer reitet so spät durch Kraut und Rüben“). Aber eine Parodie kann auch ein Kompliment sein: Wer nicht auf Witz, sondern wirklich auf das Wesen eines Textes zielt, braucht einen guten Gegner: Parodieren kann man nur was Stil hat. Man spricht auch von Pastiche oder Hommage. Das Verfahren bleibt dasselbe. Der eifrige Epigone parodiert unfreiwillig sein großes Vorbild … Parodie ist überall. Bertram Reinecke durchreist mit eigenen Parodien die Lyrikgeschichte, immer auf der Suche nach Antworten auf die Frage: Wie ist das gemacht?
Gleichzeitig beschäftigt ihn als Verleger (Reinecke & Voß) die Frage, was das für die Möglichkeiten heutiger Literatur bedeutet.


Bertram Reinecke, geb. 1974, aufgewachsen in Mecklenburg-Vorpommern, lebt seit 2000 in Leipzig. Absolvent des Deutschen Literaturinstituts. Er veröffentlichte 2 Lyrikbände: „An langen Brotleinen“ und "Chlebnikov am Meer“ sowie Gedichte in zahlreichen Anthologien (z.B. Jahrbuch der Lyrik, Quellenkunde, Versnetze) und Zeitschriften (z.B. Akzente, Bella Triste, Zwischen den Zeilen). Vorlagen für Werke der zeitgenössischen Musik (u.A. für Kompositionen von Xadica Zeynalova, Johannes X. Schachtner, Mathias M. Møller).
Außerdem literaturkritische Arbeiten für verschiedene Zeitschriften und den Hessischen Rundfunk, Sprachkritiker der journalistischen Fachzeitschrift „Message“
Betreibt den Verlag „Reinecke & Voß“, bei dem zeitgenössische Literatur und Poetologie (Johanna Schwedes, Norbert Lange, Georg Hoprich) sowie Texte der europäischen Avantgarden und ihrer Vorläufer (Aloysius Bertrand, Alexej Krutschonych) erscheinen.


Gegen 22:00 Uhr Siegerehrung der Kühlschrankpoesie.

Montag, 4. Juli 2011

Hanka & Frank Koebsch zeigen Aquarelle und Pastelle

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Ausstellung im Haus der Stadtwerke Rostock



Hanka & Frank Koebsch zeigen vom 08.07 bis zum 09.09.2011 Aquarelle und Pastelle im Haus der Stadtwerke Rostock. Fast alle ihrer Bilder haben Augenblicke, Schnappschüsse, Motive aus Mecklenburg Vorpommern festgehalten. Es sind oft die Kleinigkeiten im Leben, die Blumen am Feldrand, die Brandung der Ostsee, eine Möwe, die Fischerboote, ein Blick in die Landschaft und die Menschen, die uns täglich wunderbare Augenblicke schenken.
Auch wenn Frank Koebsch beruflich zwischen Berlin, Bremen, Frankfurt /M., Hamburg, Hannover, Luzern, Rostock pendelte, bleibt der Lebensmittelpunkt des Ehepaars Koebsch Mecklenburg- Vorpommern. Was beide so schätzen und auch brauchen, sind die Weiten der Landschaft, die Anziehungskraft der Ostsee, die Ruhe und Beschaulichkeit der Natur und das Unverwechselbare der Menschen im Lebensumfeld der Künstler. Beide arbeiten mit ihrer eigenen Handschrift und der entsprechenden Technik, so dass auch dann, wenn beide das gleiche Motiv vor Augen haben, andere Schwerpunkte gesetzt werden, andere Bilder entstehen.
Es ist bereits das dritte Mal nach 2006 und 2008, dass das Ehepaar Koebsch mit Unterstützung der Stadtwerke eine Ausstellung realisieren kann. Nach Ausstellungen u.a. in Berlin, Binz, Greifswald und Hamburg freuen sich beide auch bei dieser Ausstellung in der Kröpeliner Str. 32 auf viele Besucher und wünschen schon heute viel Spaß beim Betrachten der Bilder.

Die Ausstellung ist montags bis freitags von 09.00 bis 18.00 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.
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