Montag, 5. Dezember 2011

Tango im März 2012

Liebe TangotänzerInnen in Greifswald und Umgebung,

Hier möchten wir euch einen Workshop ankündigen, der vom 10. bis 11. März stattfinden wird.

Wir freuen uns sehr auf Amira Campora, aus Buenos Aires, die im Zuge ihrer Europatournee in Greifswald Station machen wird.

Sie wird im kommenden Jahr unter anderem zusammen mit Gaia und Leandro, die uns aus dem letzten Ws. gut in Erinnerung sind, auf Festivals unterrichten und ihr neues Showprogramm vorstellen.

Sie ist sehr sympathisch und humorvoll und arbeitete mit Größen wie Chicho Frumboli und Eduardo Capussi u.v.a. zusammen. (Weiter kann man ein Spannungsfeld innerhalb des Tangos kaum denken)

Umsomehr freuen wir uns über ihr Angebot, hierher zu kommen.

Wie sie schrieb, ist sie nach Lektüre unserer Homepage an unserer Arbeit und Szene sehr interessiert- gerade weil, wie unschwer an ihrem Stil zu erkennen ist, sie die Offenheit des Tango so sehr schätzt.

Wir dürfen also auf ein ganz besonderesTemperament direkt aus der Weltmetropole des T. A. gespannt sein.

„Info`s“ über Körperarbeit, Dissoziation, Projektion, Improvisation und Essenz aus erster Hand- konsequent, selbstbewusst, Ergebnisorientiert und erprobt…ein ihr ganz besonders am herzen liegendes Thema wird die Milonga sein. Was nicht wundert- interessieren den wirklichen Künstler doch immer vor allem die Wurzeln (der Moderne) im Besonderen.

Endgültige Zeiten und Themen kommen noch. Ort auch.

Da die Einladung aber steht, könnt ihr bereits jetzt schon mit eurer Anmeldung Interesse bekunden.

Seid ganz herzlich dazu eingeladen und gegrüßt mit viel corazon von Bernd und Doreen!

…………………………………………………………………………………………………

Amiras Stil: Im Tango werden Mann und Frau für die Dauer eines Tanzes zu einem Paar. Mann und Frau umarmen sich. Beide wissen, worauf es ankommt: zu führen und das Führen zuzulassen und aufeinander zu achten. Die Musik ist ein unsichtbares Band, das den Mann und die Frau gleichermaßen umspannt. Sensibel für Tangos, das kein festes Muster hat. Improvisierend und die Musik persönlich interpretierend entwickelt ein Paar sein individuelles Verständnis des Tangos. Damit diese Improvisation gelingt, gibt uns der Tango eine Struktur: den “Estracto”, die “Essenz” wie die Grammatik einer Sprache.

Amira Cámpora wurde in Buenos Aires geboren. Dort studierte sie zunächst Ausdruckstanz und Pädagogik und entdeckte 1989 den Tango für sich. Es folgten bald Auftritte auf verschiedenen Tangobühnen in San Telmo.

In diese Zeit fällt auch der Unterricht in den unterschiedlichen Stilen des Tangos bei Milongueros der alten Garde und bei Maestros, die den Tango über BsAs hinaus bekannt gemacht haben. Wichtig für ihre Entwicklung waren aber auch Lehrerinnen und Lehrer der neuen Generation. Graciela Gonzalez prägte ihre Tango-Technik.

Amira lebte 13 Jahre in Deutschland und arbeitete dort zeitweilig mit Michael Domke zusammen. Es folgten Auftritte in ganz Deutschland, unter anderem in Frankfurt, Hamburg und München, und mit ''Tango Real'' in der Berliner Philharmonie. Wichtige europäische Stationen waren das ''Festival de Tango'' in Sitges (Spanien), das Festival ''Couleurs de Tango" in Paris oder im Peras Palast (Istanbul). In New York tanzte sie mit Omar Vega.

Zur selben Zeit begann sie als Tango-Lehrerin zu arbeiten - unter anderem in Bremen, Frankfurt, Hamburg, Hannover, München und Stuttgart. Sie unterrichtet in Brüssel, Moskau, New York, Wien und Zürich, in Italien, aber auch in den Niederlanden.

Seit kurzem bildet sie Tango-Lehrerinnen und Tango-Lehrer aus.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen