Sonntag, 22. Juli 2012

Neun Monate...

Lese-Café in Wolgast muss schließen

Wolgast (OZ) - Weil das Geschäft mehr schlecht als recht lief, geben die beiden Betreiber des Lese-Cafés Rundschau am Wolgaster City-Center wieder auf. Nur neun Monate hatte das Lokal geöffnet, aber alle 16 Veranstaltungen waren ausverkauft. Dazwischen blieb jedoch der Umsatz eher mau. Das Café schließt am 4. August.

Mittwoch, 18. Juli 2012

Jeden Tag Weihnachten...

Es gibt manche Umstände, die einen Beruf ausübenswert machen, oder die nachträglich den Grund liefern, warum man ihn überhaupt ergriffen hat. Einer dieser Gründe ist das (fast) tägliche Auspacken von Bücherpaketen, wie es Kollege Rainer Friedrich Meyer beschreibt:

Ein Buch kommt an!

18. Juli 2012 Das Entpacken eines Buches erinnert jedesmal an die Kindheit, an Wundertüten, trotz der durch das Internet vermehrten Bebilderei: das wirkliche Buch ist etwas ganz Anderes als seine Abbilder.
    Was also tun der Sammler bzw. der Antiquar, wenn der Postmann geklingelt, den Weg gefunden und das hoffentlich wohlverpackte Paket in die besorgten Hände gelegt hat? Genau, es öffnen, sich durch die Mengen Klebeband schneiden, ohne den Inhalt zu gefährden, geschweige zu verletzen. Das heißt vorsichtiger sein als der berühmte Bibliothekar, selig, der einer Sendung mit einem Druck der Bremer Presse voller Ungeduld mit einem Teppichmesser zu Karton rückte und prompt den Buchdeckel ritzte. Nach Abstreifen der äußeren Umhüllung wenden sich die gespannten Hände der inneren zu, der Wellpappe oder Noppenfolie, danach dann, Rechnung schnell beiseite gelegt, sie könnte die Freude verderben, die letzte Tarnung beseitigt, das Papier.
    Selbstverständlich hoffe ich, hoffen wir alle, daß wir nun nicht enttäuscht werden, sondern positiv überrascht: der Einband besser als durch die Beschreibung vermutet, das Buchinnere sauber und frisch, wie vom Drucker, keine störenden Fischgräten oder ähnliche, zu Lesezeichen zweckentfremdete Gegenstände zwischen den Seiten.

Der komplette Beitrag hier.


Dienstag, 3. Juli 2012

Das Börsenblatt, Abteilung Antiquariat, meldet:


Lothar Hennighaus schließt Ladengeschäft

Dr. Lothar Hennighaus schließt "in absehbarer Zeit" sein Ladengeschäft in Hildesheim, bleibt aber als Versandantiquar und Messeaussteller aktiv.Geplant ist, so Lothar Hennighaus, das seit 2006 in Hildesheim bestehende "Antiquariat am Moritzberg" innerhalb der kommenden sechs bis zwölf Monate zu schließen und sich künftig auf Versandhandel und Verkaufsveranstaltungen zu konzentrieren.
Zur Begründung führt Hennighaus in erster Linie betriebswirtschaftliche Erwägungen an: "der Laden generiert über 75% der Kosten, aber weniger als 5% des Umsatzes"; zugleich erzielt der Antiquar nach eigenen Angaben mit lediglich 20 Prozent des Warenbestandes 95 Prozent seines Umsatzes.
Die radikale Konsequenz, die Hennighaus aus diesem Ungleichgewicht zieht: etwa vier Fünftel des Lagerbestands sollen en bloc oder aber aufgeteilt an Wiederverkäufer "zum unwiderstehlichen Rabatt" abgegeben werden (Kontakt).
Für die Branche sieht Lothar Hennighaus schlimme Zeiten kommen: "die allgemeine buchantiquarische Situation ist erst der Beginn einer Entwicklung, an deren Ende 'Netzantiquar' ein Schimpfwort und Synonym für Verramscher von Altpapier ist".

Zwei Fotoausstellungen im WESTEND in Greifswald


(Zum Vergrößern, wie immer, anklicken!)





Montag, 2. Juli 2012

Sommerfest der Museumswerft in Greifswald



Hallo alle,

Einladung zum Sommerfest der Museumswerft am 6.und 7.Juli!

Benefiz-Abendgesellschaft auf der Greifswalder Museumswerft, Freitag, 6. Juli 18:00 Uhr.

Programm:

Sektempfang im Heineschuppen, dem ältesten und normalerweise für Publikum verschlossenen Gebäude der Museumswerft. Mit altem Charme und neuen Plänen.

Musik:
Chillislaps (heiße Trommelrhythmen)
Solala! (ein wandelnder Chor)
Orchestrion EVA BLUM
Richard Lee


Buffet:
kreiert und spendiert vom Bistro rosmarin und der s*bar

Ausstellungen:
Maritime Werke von Ute Gallmeister und Klaus Marsiske

Die Karten sind inklusive Buffet und Getränken und es gibt sie im Vorverkauf bei der Greifswalder Stadtinformation, im Bistro rosmarin oder auf der Museumswerft zum historisch geprägten Preis von 19,12 € − die Museumswerft ist dieses Jahr 100 Jahre alt. Mit der Teilnahme an dem Benefizabend wird die Sanierung des Heineschuppens unterstützt.
(www.museumswerft-greifswald.de)

Wenn nicht alle Karten im Vorverkauf weg sind, kann man auch an der Abendkasse welche erwerben.


Am Samstag ab 10:00 geht das Fest weiter mit Flohmarkt, Kinderspaß, maritimem Handwerk, Artistik, Tombola, Auktion, Tanz und Musik, Kutterfahrten, Kurzfilme...
Ab 20:00 Uhr spielen Kudde und die Kudders (Shanty 'n' Roll) und dann lassen wir das ganze mit einem kleinen Schwoof ausklingen.

Würd mich freuen Euch dort zu sehen!

Viele liebe Grüße
Ruth