Freitag, 1. November 2013

Statussymbol?


Man sieht sdie heerscharenweise herumlaufen: Lebensunerfahrene junge Menschen, vor allem Studis, mit Pappbechern in der Hand, darin langsam kalt werdende braune Brühe "to go". Was die Kinder dazu motiviert, immer schlechter schmeckendes Zeug in zu entsorgender Transportverpackung durch die Gegend zu schleppen und sich gleichzeitig mit Pappbecher, Smartphone, Zigarette und Fahrradlenker zu beschäftigen, wird mir ein ewiges Rätsel bleiben. Aber es scheint cool. Deutet auf intensive Arbeitsbelastung, wenig Zeit, mithin: in unserer neoliberalen FDP-Gesellschaft auf - Erfolg.

Nur haben sich die Kinder das mal wieder anderswo abgeguckt, sind leider epigonal, wie die OZ von heute zu berichten weiß:



Seoul

Statussymbol Pappbecher

Für gewöhnlich wird Grüner Tee mit Ostasien assoziiert. Doch in Südkorea ist ein ganz anderes Getränk angesagt: Kaffee.

Ein Must in Seoul: Pappbecher von Starbucks. Foto: Sebastian Widmann
Ein Must in Seoul: Pappbecher von Starbucks. Foto: Sebastian Widmann
Seoul. [...] Kaffee ist in Südkorea ein Statussymbol. Für viele Südkoreaner ist ein Pappbecher von Starbucks oder einer der zahlreichen koreanischen Ketten das Kaffeeäquivalent zu einer Gucci- oder Prada-Handtasche. [...]
dpa

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