Freitag, 24. Januar 2014

Bye, bye, Antiquario!






Dazu schreibt das Borsenblatt diesen kurzen Artikel.

Dienstag, 14. Januar 2014

Gastspiel "Teuflische Zeiten" im Theater Vorpommern in Greifswald und Stralsund


Das Theater Handgemenge, das in Kooperation mit dem Theater Vorpommern die Schauspielproduktion „Surrogates“ mit Puppen und Schauspielern in Szene gesetzt hat, gastiert am 17. und 21.Januar mit dem Stück „Teuflische Zeiten“ in Stralsund und Greifswald. Die Puppenspieler Annette Wurbs und Peter Müller zeigen Episoden um menschliches Ringen und teuflische Schlingen, Tod und Teufel. Die Basler Zeitung rezensierte das Gastspiel im September 2013 folgendermaßen: „Das kommt daher wie in einem Film: mit wenig (Erzähler-)Text, aber wunderschönen Bildern, süffigem Soundtrack, Geräuschen und Effekten. Klug, witzig, anspielungsreich und wunderbar. Ruhig und unausweichlich. Und die wechselnden Hintergründe versetzen das Geschehen an einen Ort, der nur im Erzählen zugänglich ist und der uns bannt wie Kinder.“

Teuflische Zeiten
Stück von Annette Wurbs und Peter Müller
in Koproduktion mit Bayer Kultur und der Theater Vorpommern GmbH


Episoden um menschliches Ringen und teuflische Schlingen. Tod und Teufel. Sie stellen die Weichen, schaufeln Gräben und Gräber, bauen Mauern und zerreiben das Individuum in hölzernen Händen. Sie stehen für Macht und drehen den Lauf der Geschichte immer wieder in Richtung Abgrund. Kasper ist kein „Gut-Mensch“, sondern ganz normal. Er will seine Ruhe haben, ist verführbar, egozentrisch und anpassungswillig. Wenn aber das Gleichmaß seines Daseins immer wieder massiv gestört wird, erwacht die Kraft seines Witzes und die Anarchie seines Charakters erzwingt Wendungen. Ob am Ende Witz und Kaspers Schlagfertigkeit die Oberhand behalten oder das Böse siegreich bleibt, ist die Frage, die sich jederzeit neu stellt. Die Inszenierung arbeitet mit ständig wechselnden und bewegten Hintergründen. Ausgefeilte Lichttechniken, Musik und Sounds unterstützen dabei das (fast nonverbale) Spiel.

Freitag, 17. Januar, 20.00 Uhr, Stralsund (Gustav-Adolf-Saal)
Dienstag, 21. Januar, 20.00 Uhr, Greifswald (Rubenowsaal)


Bild: Theater Vorpommern

Montag, 13. Januar 2014

Gedenkveranstaltung zum Tod des Fallada-Sohnes Uli Ditzen im Greifswalder Fallada-Haus


Gedenkveranstaltung zum Tod des Fallada-Sohnes Uli Ditzen (1930-2013)

Lesung mit dem Schauspieler Hannes Rittig und Roland Ulrich

Am 25.Dezember 2013 verstarb in Berlin der älteste Sohn Hans Falladas, Uli Ditzen (1930-2013). Zum Gedenken an ihn, der durch die Popularisierung des Werkes seines Vaters auch mit Greifswald verbunden war, veranstalten die Pommersche Literaturgesellschaft gemeinsam mit der Stadtbibliothek "Hans Fallada" am 23. Januar 2014 um 20.00 Uhr im Fallada-Haus eine Gedenkveranstaltung. Im Mittelpunkt steht eine Lesung aus dem Briefwechsel Falladas mit seinem Sohn Uli. Von seinen vielen Seiten zeigt Fallada hier die privateste: den Vater. Seine Briefe an den Sohn im Internat des Templiner Gymnasiums sind liebevoll, lustig und kameradschaftlich, wenn es sein muss, auch ermahnend. Der Vater lässt den Sohn teilhaben am Leben in Carwitz, erzählt von seiner Arbeit auf dem Hof und mit den Tieren, von seinen Sorgen, den Kriegsalltag zu bewältigen. Uli berichtet von der Schule, von Freunden, von Luftalarm und schlechtem Essen. Ein starkes, inniges Verhältnis bindet beide, das durch die Scheidung der Eltern zunächst kaum beeinträchtigt wird. Es brach erst, als der Sohn in den beiden letzten Lebensjahren des Vaters Zeuge der Morphiumsucht und des Verfalls wurde.
Aus der umfangreichen Korrespondenz von 1940 bis 1946 stellte Uli Ditzen eine beredte, anrührende Auswahl zusammen und veröffentlichte sie im Aufbau-Verlag. Er kommentierte die Ausgabe mit den Worten: "Mit diesem Briefwechsel hat mein Vater sich mir wiedergegeben, über ein halbes Jahrhundert nach seinem Tod."

Wir freuen uns über Ihren Besuch!

Donnerstag, 23.01.2014 / 20 Uhr / Eintritt: 3 & 2 Euro /Steinstr. 59, Eingang über den Hof

Freitag, 10. Januar 2014

Benefiz-Milonga in Greifswald


Benefizkonzert der „Freunde des vollen Mondes“

Tanzt für den Saal!!!

Samstag, 18.01.2014,  21.00 Uhr im Ballhaus Goldfisch, Bahnhofstr. 44

Der Ballhaus Goldfisch e.V. lädt Mitglieder und Freunde zur Tangonacht mit Milonga und Livemusik im schönsten Ballsaal Greifswalds ein.
Nach langen Renovierungsarbeiten entpuppt sich die alte Maschinenhalle in der Bahnhofstraße als Veranstaltungssaal für Kulturveranstaltungen jeder Art.
Mit zauberhafter Atmosphäre, Konzertakustik, fast 200 m² betanzbarem Boden und gemütlicher Bar wird dieser Saal sicherlich bald zur Kulturinsel mitten in Greifswald werden.

Damit auch die letzten Details noch stimmen ( Parkett, Licht, Musikanlage, behindertengerechter Zugang) wird weiterhin intensiv Baugeld gesammelt. Das Greifswalder Tangoorchester „Freunde des vollen Mondes“ spielt an diesem Abend als Benefizveranstaltung für alle Tänzer und Liebhaber des Tangos. Alle Einnahmen fließen komplett in die Baukasse.

Kommt und tanzt für den Saal!
Entdeckt in guter Atmosphäre bei einem Glas Wein diesen neuen Ort!
Genießt alte und neue Tangos mit den „Freunden des vollen Mondes“!


Eintritt 12,00 €/ 10,00 € erm./ Mitglieder
Auch bei dieser Veranstaltung können wieder Baubuttons, Bauaktien und Gutscheine für Schnuppermitgliedschaften erworben werden

Bild: Freunde des vollen Mondes

Donnerstag, 9. Januar 2014

Amazon austricksen


Wie's geht, steht hier. Viel Spaß!

Bild: Matthias Wagner (Blog)

Montag, 6. Januar 2014

Neues von der Gymnasialbibliothek in Stralsund

Extremer Kostenanstieg bei der Reinigung der Schimmel-Bücher aus dem Stralsunder Stadtarchiv: Statt 110 000 Euro, die im vergangenen Jahr für die Säuberung der im Stadtarchiv vernachlässigten Preziosen veranschlagt worden waren, hat die Rettung der ersten knapp 30 000 Bände bereits jetzt eine Viertelmillion Euro gekostet. Für dieses Jahr hat die Stadtverwaltung weitere 250 000 Euro eingeplant. Mit diesem Betrag sollen die nächsten 25 000 Bücher gereinigt werden.
[...]Unwiederbringlich aus dem Stadtarchiv verschwunden sind unterdessen 585 Bände der rund 6200 Exemplare umfassenden historischen Gymnasialbibliothek. Seit dem umstrittenen Verkauf dieses besonders wertvollen Bestandes im Sommer 2012 an einen privaten Antiquar für damals 95 000 Euro konnte die Stadt den Großteil der Werke mit einem Zug zurückerwerben. Zuletzt schickte ein Antiquar 45 Bände freiwillig zurück. 18 weitere stöberten die Mitarbeiter des Stadtarchivs auf dem freien Markt wieder auf.
Deshalb ermittelt die Staatsanwaltschaft Stralsund weiter gegen die frühere Archivchefin Dr. Regina Nehmzow wegen des Verdachts der Untreue. Nach Angaben von Oberstaatsanwalt Ralf Lechte sollen die Ermittlungen in etwa vier Wochen abgeschlossen sein. Dann will die Behörde verkünden, ob Anklage erhoben wird.
[...]

Benjamin Fischer


Der ganze Artikel ist hier zu lesen.


LOOKING FOR PARZIVAL!



ein Stück von Christian Holm

Den jungen Ritter Parzival aus dem Gedicht Wolfram von Eschenbachs kennt man bis heute als einen ungestümen, unwissenden Ritter, der „durch das tiefe Tal“ (= Parzival) gehen muss, um auf einer langen Heldenreise schliesslich zu sich selbst zu finden.

Aber was ist der heilige Gral für Jugendliche heute?

Als Kooperation zwischen dem Theater N.N., der Aktion Sonnenschein, dem Humboldtgymnasium und dem Theater Vorpommern wird das groß angelegte Theaterprojekt „Looking for Parzival“ mit 30 teilnehmenden Schülern unter der Regie von Eva-Maria Blumentrath und Christian Holm am 16.1.2014 um 19.30 Uhr im Theater Vorpommern (grosser Saal) seine Uraufführung feiern!

Ein bei genauerem Hinsehen brennend aktueller Stoff aus dem Mittelalter, ideal geeignet für Menschen von 14 oder 15 Jahren in den unterschiedlichsten individuellen Lebensumständen, die alle das Kindsein verlassen haben, ohne bisher in der Erwachsenenwelt angekommen zu sein.

Weitere Vorstellungen: 17.1.2014, 18.00 Uhr sowie am 28.6.2014 und 30.06 2014 beim Regionalen Theatertreffen Vorpommern ; 21.2.2014 im Theater Stralsund, Grosses Haus