Dienstag, 14. Januar 2014

Gastspiel "Teuflische Zeiten" im Theater Vorpommern in Greifswald und Stralsund


Das Theater Handgemenge, das in Kooperation mit dem Theater Vorpommern die Schauspielproduktion „Surrogates“ mit Puppen und Schauspielern in Szene gesetzt hat, gastiert am 17. und 21.Januar mit dem Stück „Teuflische Zeiten“ in Stralsund und Greifswald. Die Puppenspieler Annette Wurbs und Peter Müller zeigen Episoden um menschliches Ringen und teuflische Schlingen, Tod und Teufel. Die Basler Zeitung rezensierte das Gastspiel im September 2013 folgendermaßen: „Das kommt daher wie in einem Film: mit wenig (Erzähler-)Text, aber wunderschönen Bildern, süffigem Soundtrack, Geräuschen und Effekten. Klug, witzig, anspielungsreich und wunderbar. Ruhig und unausweichlich. Und die wechselnden Hintergründe versetzen das Geschehen an einen Ort, der nur im Erzählen zugänglich ist und der uns bannt wie Kinder.“

Teuflische Zeiten
Stück von Annette Wurbs und Peter Müller
in Koproduktion mit Bayer Kultur und der Theater Vorpommern GmbH


Episoden um menschliches Ringen und teuflische Schlingen. Tod und Teufel. Sie stellen die Weichen, schaufeln Gräben und Gräber, bauen Mauern und zerreiben das Individuum in hölzernen Händen. Sie stehen für Macht und drehen den Lauf der Geschichte immer wieder in Richtung Abgrund. Kasper ist kein „Gut-Mensch“, sondern ganz normal. Er will seine Ruhe haben, ist verführbar, egozentrisch und anpassungswillig. Wenn aber das Gleichmaß seines Daseins immer wieder massiv gestört wird, erwacht die Kraft seines Witzes und die Anarchie seines Charakters erzwingt Wendungen. Ob am Ende Witz und Kaspers Schlagfertigkeit die Oberhand behalten oder das Böse siegreich bleibt, ist die Frage, die sich jederzeit neu stellt. Die Inszenierung arbeitet mit ständig wechselnden und bewegten Hintergründen. Ausgefeilte Lichttechniken, Musik und Sounds unterstützen dabei das (fast nonverbale) Spiel.

Freitag, 17. Januar, 20.00 Uhr, Stralsund (Gustav-Adolf-Saal)
Dienstag, 21. Januar, 20.00 Uhr, Greifswald (Rubenowsaal)


Bild: Theater Vorpommern

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen