Mittwoch, 25. Februar 2015

Rückkehr der Bücher


Zurückgekehrt nach Italien sind jetzt die 612 alten Bücher, die auf ihrer Reise in den vergangenen drei Jahren eine Reihe von Menschen aus der Kurve getragen haben. Nicht wegen stupender Inhalte - die machten bereits vor Jahrhunderten Furore -, sondern wegen ihres materiellen Werts. Die einen verführte dieser dazu, sie zu entwenden; andere ließ die Aussicht auf hübsche Gewinne offenbar nicht gründlich genug nach ihrer Herkunft forschen. Wie viele Bände Marino Massimo de Caro unterschlug, kaum dass ihn das Kulturministerium der Regierung Berlusconi trotz seines windigen Rufs als Direktor der Biblioteca dei Girolamini in Neapel installiert hatte, scheint nicht so genau festzustehen. Mehr als tausend waren es allemal, doch auch von viertausend ist zu hören. Eine Reihe fleißiger Helfer schleuste die unterschlagene Beute in den internationalen Markt für antiquarische Bücher, der - wie jeder Markt - für Raritäten empfänglich ist.

Der ganze Artikel hier.


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