Freitag, 20. März 2015

Verdiente Auszeichnung für Brodkorb


Auf der Seite des Deutschen Musikrates finden wir die Begründung für so eine Art Saure Zitrone für den Kultusminister von Mecklenburg Vorpommern, Matthias Brodkorb:

Mathias Brodkorb
In anderen Ländern ist es üblich, dass die Kulturpolitiker für den Erhalt der Kultur kämpfen, die Finanzpolitiker dem aber einen Riegel vorschieben. In Mecklenburg-Vorpommern können sich die Finanzpolitiker entspannt zurücklehnen. Kulturminister Mathias Brodkorb erledigt den Job ganz alleine. Eine Münchner Unternehmensberatung lieferte ihm die höchst zahlenorientierte Basis für seinen Aktionismus in der Mecklenburg-Vorpommerschen Theaterlandschaft: Kürzungen in Schwerin, Spartenschließungen in Rostock, Fusion der bereits Fusionierten Neubrandenburg-Neustrelitz und Greifswald-Stralsund.
Dass dabei zahlreiche Arbeitsplätze wegfallen, dass gewachsene (Musik-)Theaterstandorte, mit denen sich die Menschen in den Städten identifizieren, ausbluten, scheint ihn nicht zu stören. Auch nicht, dass Parteifreund Thierse ihm öffentlich einen Rüffel erteilte. Die Teilnahme an öffentlichen Veranstaltungen, in denen er Rede und Antwort stehen könnte, sagt Brodkorb regelmäßig ab. Kultur in Mecklenburg-Vorpommern verkümmert zur Nebensache unter dem Kulturminister Brodkorb. Dafür gebührt ihm unbedingt der Gordi.


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