Freitag, 5. Februar 2016

Diskussionsbedarf




Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde des Kollegs,


hiermit möchte ich Sie auf einen Gesprächsabend im Kolleg und die dazugehörige Filmvorführung im Theater Vorpommern aufmerksam machen und Sie herzlich dazu einladen. Weitere Informationen können Sie sich unter folgendem  <http://www.wiko-greifswald.de/de/veranstaltung/article/hitler-ein-film-aus-deutschland-von-hans-juergen-syberberg.html> Link herunterladen.



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Freitag, 12. Februar 2016 • 18:00 Uhr



Gesprächsabend mit Dr. Hans-Jürgen Syberberg und Professor Dr. Eugen Blume zum Film


Hitler - Ein Film aus Deutschland


Anlässlich des 80. Geburtstags von Hans-Jürgen Syberberg am 8. Dezember 2015 zeigen der ART7 Kunstverein, das Theater Vorpommern und das Alfried Krupp Wissenschaftskolleg den Film erstmalig in Greifswald in voller Länge. Mit diesem ausschließlich im Studio gedrehten, siebenstündigen Film sorgte Syberberg vor fast 40 Jahren für heftige Diskussionen. Während die deutsche Presse der 1970er Jahre den Film größtenteils ablehnte, wurde er außerhalb von Deutschland gefeiert. Susan Sonntag, Schriftstellerin und eine der führenden Denkerinnen Amerikas, bezeichnete den Film als „das ehrgeizigste symbolische Kunstwerk unseres Jahrhunderts“.

Im Vorfeld findet ein Gesprächsabend mit Hans-Jürgen Syberberg und Eugen Blume (Leiter des Hamburger Bahnhofs – Museum für Gegenwart in Berlin) zum Film und seiner Rezeption statt.

Hans-Jürgen Syberberg, im Dezember 1935 in Nossendorf bei Demmin geboren, gilt als einer der kompromisslosesten und unkonventionellsten Filmemacher Deutschlands. Mit seinem ausschließlich im Studio gedrehten, siebenstündigen Film "Hitler - Ein Film aus Deutschland" von 1977 sorgte Syberberg vor fast 40 Jahren für heftige Diskussionen. Es treten auf Heinz Schubert, Peter Kern, Hellmut Lange und André Heller, sowie Puppen in Verbindung mit wechselnden Bild- und Tonebenen.
Hans-Jürgen Syberberg schuf einen Film, der dem Zuschauer zwar viel Zeit zumutet, ihn aber als mitdenkenden Partner voraussetzt. Kritiker meinten damals Syberbergs "Hitler" wäre ein "Wagner plus Brecht".

Professor Dr. Eugen Blume ist Leiter der Nationalgalerie im Hamburger Bahnhof - Museum für Gegenwart, Berlin. Nach seinem Studium der Pädagogik, Kunstgeschichte, Archäologie, Ästhetik und Kulturwissenschaften arbeitete er seit 1981 bei den Staat­lichen Museen zu Berlin und promovierte 1993 über Ludwig Justi und das Museum der Gegenwart in der Nationalgalerie zwischen 1919 und 1933. Seit 1993 ist Blume für den Aufbau des Medien-Archivs Joseph Beuys verantwortlich. 1995 wechselte er zur Nationalgalerie im Hamburger Bahnhof und übernahm in den letzten Jahren zahlreiche Lehraufträge.



Freitag, 12. Februar 2016, 18.00 Uhr
Alfried Krupp Wissenschaftskolleg Greifswald Gesprächsabend mit dem Regisseur Hans-Jürgen Syberberg und Eugen Blume (Leiter des Hamburger Bahnhofs - Museum für Gegenwart in Berlin) über den Film "Hitler - Ein Film aus Deutschland"
Eintritt frei

Dienstag, 16. Februar 2016
und Mittwoch, 17. Februar 2016
Beginn jeweils um 18.00 Uhr, Ende 22.30 Uhr, mit Pausen Theater Vorpommern Vorführung des Film "Hitler - Ein Film aus Deutschland"
Eintritt für beide Abende: 20,- Euro / ermäßigt 12,- Euro

 „Eine Empfehlung zu diesem Film. Ich bitte Sie, alles zu vergessen, was Sie bisher in Kinos gesehen und gehört haben. Es ist nichts als ein Film. Aus Deutschland. Das ist viel. Für mich alles. Was ich kann. Es geht um unser Leben und das ist kurz.“ (Hans-Jürgen Syberberg, 1978)

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