Mittwoch, 29. Juni 2016

Neues von der Stralsunder Gymnasialbibliothek

Buchreinigung soll 2017 abgeschlossen sein

2012 ist der Schimmbelbefall im Stadtarchiv mit dem heimlichen Verkauf der Stralsunder Gymnasialbibliothek bekannt geworden. Seit dem Herbst jenen Jahres ist das Johanniskloster geschlossen.
650 000 Euro wurden bisher für die Buchreinigung ausgegeben, die 2017 beendet werden soll. Bislang sind 53000 von insgesamt 125 000 Bänden gereinigt. Von Schimmelsporen befreit wurden weiterhin 4800 Urkunden und Testamente (von rund 8000), 625 Meter Akten (von 1500 Metern), 4700 Handschriftenbände (von 6000) sowie 5800 Karten und Pläne (von 7000). Zudem steht die Reinigung von 100 Regalmetern Zeitungen noch aus.
steht in der heutigen OZ über den "Schimmelskandal":

Notwendig geworden war die Sanierung, nachdem Stralsund durch den skandalösen heimlichen Verkauf der historischen Gymnasialbibliothek deutschlandweit in die Schlagzeilen geraten war. Dabei kam heraus, in welchem katastrophalen Zustand die Klosteranlage ist, die zu den größten an der südlichen Ostseeküste zählt. Erst im Februar 2016 konnten die Arbeiten beginnen.

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